{"id":50,"date":"2011-06-23T22:24:41","date_gmt":"2011-06-23T22:24:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/?page_id=50"},"modified":"2012-12-27T08:00:12","modified_gmt":"2012-12-27T08:00:12","slug":"pressearchiv","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/pressearchiv\/","title":{"rendered":"Pressearchiv"},"content":{"rendered":"<address>PNP Freyung 20120630&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gut, dass es noch solche Leute gibt<\/strong><br \/>\nImmer erfreulich, wenn es in der heutigen Zeit in einem Verein noch ehrenamtliche Helfer gibt, denn wenn deren Arbeit bezahlt werden m\u00fcsste, w\u00fcrde dies so manchen Verein finanziell \u00fcberfordern. Einer von dieser \u201eehrenamtlichen Sorte\u201c ist bei den <strong>Ilztalbahn<\/strong>-Freunden der <strong>Gais Sepp<\/strong>. Wenn auch so mancher den Ideen und den Ansichten vom \u201eMost-Sepp\u201c nichts abgewinnen kann und er damit manchmal \u201ealleine auf weiter Flur steht\u201c, eines muss man ihm aber lassen, er ist &#8211; und das soll nicht abwertend sondern ein Lob sein &#8211; ein \u201eEisenbahn-Verr\u00fcckter\u201c.<br \/>\nSo ist Sepp an den Wochenenden fast bei jeder Zugankunft am Bahnhof, um zu schauen, dass alles reibungslos abl\u00e4uft, um eventuell Fragen der \u201eAnk\u00f6mmlinge\u201c zu beantworten und ihnen Tipps zu geben und um auch rechtzeitig daf\u00fcr zu sorgen, dass frisches Gr\u00fcn die Plakats\u00e4ule ziert, wie unser Foto vom vorletzten Samstag beweist. Zudem ist der 70-J\u00e4hrige laufend mit seinem Fahrrad unterwegs, um Informationen und Prospekte \u201ean den Mann zu bringen\u201c, wobei er hin und wieder, was ihm der Schlossgeist schmunzelnd ankreidet, nicht immer gerade \u201evorbildlich\u201c unterwegs ist.Nichtsdestotrotz kann man nur hoffen, dass der \u201eOadinger\u201c weiterhin unfallfrei mit seinem Bike unterwegs ist um dadurch noch viele Jahre seiner ehrenamtlichen T\u00e4tigkeit bei der Ilztalbahn nachgehen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n&#8230;&#8230;.<br \/>\n<strong>Dieser Vorschlag w\u00e4re zu \u00fcberlegen<\/strong><br \/>\nMeiner Meinung nach einen sehr guten Verbesserungsvorschlag, was zugleich ein Service w\u00e4re f\u00fcr jene <strong>Radfahrer<\/strong>, die mit der Waldbahn am Wochenende nach Freyung kommen, unterbreitete mir neulich Regina, die sich gerne auf dem Platz vorm Cafe am Bahnhof \u201ea Haferl Kaffee\u201c g\u00f6nnt. So fiel der netten Dame vor zwei Wochen bei der Ankunft des Zuges auf, dass unter den Ank\u00f6mmlingen auch mehrere Radfahrer samt Gef\u00e4hrt waren. Als die sich kurz danach noch etwas in dem B\u00e4ckereiladen besorgen wollten, blieb ihnen nichts anderes \u00fcbrig, als ihr Bike einfach auf den Boden zu legen, denn die meisten dieser modernen und zudem s\u00fcndteuren Radl haben keinen Radlst\u00e4nder mehr dran.<br \/>\nVielleicht f\u00fchlt sich jetzt \u201ezuf\u00e4llig\u201c der <strong>Gais Sepp<\/strong> als bekennender Radlfahrer und \u201e<strong>Ilztalbahn<\/strong>-Servicemann\u201c angesprochen und greift diesen Vorschlag auf. Vielleicht kann er ja \u201eirgendwo\u201c so einen Fahrradst\u00e4nder wie auf unserem Foto auftreiben oder Sepp schmiedet selber so ein \u201eGestell\u201c zamm, was f\u00fcr ihn als T\u00fcftler und handwerklich \u00e4u\u00dferst Begabten vermutlich \u00fcberhaupt kein Problem sein d\u00fcrfte.<br \/>\n<strong>Bei dieser Gelegenheit noch ein gro\u00dfes Lob an die \u201eEhrenamtlichen\u201c der Ilztalbahn, die vergangenen Dienstag den Freyunger Bahnhof so toll auf Vordermann gebracht haben.<\/strong><\/p>\n<p>&#8230;&#8230;.. meint<br \/>\nEuer Schlossgeist<br \/>\n&#8212;<\/p>\n<\/address>\n<address>Artikel zur Kulturkreisfahrt PNP 20120515<\/address>\n<h3>Kulturkreis mit der Ilztalbahn unterwegs<\/h3>\n<h2>Reizvolle Eisenbahnfahrt mit Prof. Thomas Schempf<\/h2>\n<p><strong>Freyung.<\/strong> Eine reizvolle Eisenbahnfahrt unternahmen Samstag \u00fcber 30 Mitglieder des Kulturkreises: Sie machten sich in Begleitung von Prof. Dr. Thomas Schempf, einem der ehrenamtlichen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Macher der Ilztalbahn GmbH, auf den Weg durch die landschaftlich au\u00dfergew\u00f6hnliche 48 Kilometer lange Strecke bis nach Passau.<br \/>\nKulturkreis-Vorsitzender Dr. Claus Kappl und Prof. Schempf hie\u00dfen die Reisenden willkommen. Schempf fungierte als Zugbegleiter und erwies sich als ein profunder Kenner jeden Kilometers der Fahrt, informierte \u00fcber die Geschichte der Wiederbelebung der Bahnlinie, \u00fcber den enormen Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher bei der Wiederherstellung der Trasse, \u00fcber viele technische Details, \u00fcber die Finanzierung und \u00fcber Wanderm\u00f6glichkeiten entlang der Strecke. Mit Stolz erw\u00e4hnte er die Auszeichnung mit dem B\u00fcrgerkulturpreis des Bayerischen Landtags.<br \/>\nSchempf sprach auch die intensive Diskussion um Bahnstrecke und\/oder Radweg an. Beide Anliegen schl\u00f6ssen sich nicht gegenseitig aus, sondern w\u00fcrden sich sehr sinnvoll erg\u00e4nzen. Sein besonderer Dank galt dem Landkreis Freyung-Grafenau f\u00fcr die hervorragende Unterst\u00fctzung bei der Gestaltung der Anschlussbusse in den Nationalpark und in den B\u00f6hmerwald.<br \/>\nNicht nur die Kulturkreis-Mitglieder, sondern auch viele andere Reisenden genossen trotz des schlechten Wetters die angenehme Hin- und R\u00fcckfahrt mit den modernen Schienenbussen der Waldbahn. Dazwischen bestand Gelegenheit zu einem Stadtbummel in Passau.<br \/>\nDie Gesch\u00e4ftsstelle des Kulturkreises weist darauf hin, dass die ITB am 16. Februar 2013 in der Kategorie \u201eIdeen und Impulse\u201c den F\u00f6rderpreis des Kulturkreises erh\u00e4lt. Mit der Auszeichnung wird das einmalige ehrenamtliche b\u00fcrgerschaftliche Engagement der ITBler gew\u00fcrdigt, das nicht nur bei der Wiederherstellung der Bahnverbindung an den Tag gelegt wurde, sondern bei jeder Fahrt der Z\u00fcge durch die ehrenamtlichen Zugf\u00fchrer und Zugbegleiter sichtbar und erfahrbar wird. &#8211;<em> as<\/em><\/p>\n<address> <\/address>\n<address>&nbsp;<\/p>\n<p>SO 29.04.2012 \u201e100 Jahre auf der Donau\u201c<br \/>\n<strong>Bahn-Schiff-Reise<\/strong><br \/>\n<strong>Zug: Waldkirchen-Passau-Waldkirchen<\/strong><br \/>\n<strong>Schiff: Passau-Engelhartszell-Passau<\/strong><\/p>\n<p>Das einzige Dampfschiff auf der Donau ist der Schaufelraddampfer<br \/>\n\u201eSch\u00f6nbrunn\u201c der seit 100 Jahren auf der Donau f\u00e4hrt! Das einst stolze<br \/>\nSchiff der ehemaligen DDSG wurde 1912 in Budapest gebaut und fuhr<br \/>\njahrzehntelang im Liniendienst bis Passau. Erstmals gibt es eine<br \/>\nKombikarte fu\u0308r die Anreise nach Passau Hbf mit fahrplanm\u00e4\u00dfigen<br \/>\nTriebwagen der Ilztalbahn ab Waldkirchen (Abfahrtszeit 08.35 Uhr) und<br \/>\n\u00dcbergang auf das Dampfschiff \u201eSch\u00f6nbrunn\u201c. Das Schiff liegt unterhalb<br \/>\nder H\u00e4ngebru\u0308cke und f\u00e4hrt um 11.15 Uhr ab. Vorbei an Obernzell wird<br \/>\ndie Schleuse beim Kraftwerk Jochenstein passiert und anschlie\u00dfend in<br \/>\nEngelhartszell angelegt. Hier ist Gelegenheit das Stift Engelhartszell zu<br \/>\nbesuchen, ehe es wieder zuru\u0308ck nach Passau geht. Ankunft um 16.30<br \/>\nUhr und Spaziergang zum Bahnhof mit der Zugabfahrt 17.10 Uhr zuru\u0308ck<br \/>\nnach Waldkirchen.<br \/>\nFahrpreise: Erw. \u20ac 34. &#8211; Juniorkarte (6-14J) \u20ac 17.-<br \/>\nFahrkartenverkauf:<br \/>\nInfos und Internetbestellung: www.passauer-eisenbahn.de<br \/>\nTourismus-Bu\u0308ro Waldkirchen, Ringmauerstr. 14,<br \/>\nTel 08581\/19433<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eSelbst ist die Region \u2013 B\u00fcrger bauen Zukunft\u201c\u00a0\u2013 so lautet das Thema des\u00a0B\u00fcrgerkulturpreises 2011 des Bayerischen Landtags.<\/strong> Der Wettbewerb um den  B\u00fcrgerkulturpreis\u00a02011 des Bayerischen  Landtags ist entschieden. Den  ersten Preis, der mit 10.000 Euro dotiert  ist, erh\u00e4lt der F\u00f6rderverein  Ilztalbahn e. V.. Unser Engagement, gegen  viele Widerst\u00e4nde die stillgelegte Bahnstrecke von Passau nach Freyung  im Bayerischen Wald wieder zu beleben, wurde als beispielhaft  bezeichnet. Mit rund 700 Mitgliedern haben wir es uns zum Ziel gesetzt,  ein grenz\u00fcberschreitendes  Freizeitverkehrsnetz Donau-Ilz-Moldau von  Niederbayern nach S\u00fcdb\u00f6hmen zu  schaffen.<a title=\"Zur Seite des Bayerischen Landtags\" href=\"http:\/\/www.bayern.landtag.de\/cps\/rde\/xchg\/landtag\/x\/-\/www1\/3340_3341.htm\" target=\"_blank\"><br \/>\nZur Seite des Bayerischen Landtags<\/a><\/p>\n<\/address>\n<address> <\/address>\n<address> <\/address>\n<address>PNP vom 28.1.12 &#8211; aus der &#8222;Schlossgeist-Rubrik&#8220; &#8211; Ausgabe Freyung<br \/>\n<\/address>\n<address> <\/address>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Wegebagger kann kommen<\/strong><br \/>\nWas die Ilztalbahnfreunde alles auf die Beine stellten, das h\u00e4tte ihnen fast niemand zugetraut. Dies alles war nur m\u00f6glich Dank der zahlreichen freiwilligen Helfer und vor allem mit dem Glauben daran, dass sie es schaffen k\u00f6nnen. Viel zu dieser Leistung beigetragen hatte &#8211; wie ich so mitbekam &#8211; der Pauli Lois. Auch sein \u201eSchatten\u201c und st\u00e4ndiger Begleiter Werner Breszler, eigentlich bei allen nur bekannt als \u201eBlondie\u201c, z\u00e4hlte zu den unerm\u00fcdlichen Helfern.<br \/>\nUnl\u00e4ngst nun bekam der Baumeister Pauli den Auftrag von Architekt Streit und Professor Schempf, den beiden \u201eBahn-Chefs\u201c, er solle sich als Experte um einen Wegebagger umsehen, der auch auf dem Bahngleis fahren kann. Der Grund f\u00fcr diese Anschaffung:, 23 Kilometer Gr\u00e4ben und zahlreiche Bahn\u00fcberg\u00e4nge auf der 50 Kilometer langen Bahntrasse m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig \u201ebearbeitet\u201c werden, was h\u00e4ndisch fast nicht mehr zu bew\u00e4ltigen sei.<br \/>\nSo fuhren also vergangenen Mittwoch der Lois, sein Baggerfahrer G\u00fcnter Spindler, Werkstattmeister Petzi und auch \u201eBlondie\u201c, der ja wie ich so h\u00f6rte fr\u00fcher einmal Gleisbauarbeiter war, ins \u00f6sterreichische Wels, um sich bei der Firma \u201eGleisbahnbau\u201c nach so einem \u201eGef\u00e4hrt\u201c umzuschauen. Es dauerte gar nicht lange, da hatte man sich f\u00fcr einen, wenn auch zehn Jahre alten gebrauchten Wegebagger entschieden. Der wurde dann nat\u00fcrlich gleich \u201eauf Herz und Nieren\u201c von Spindler und Petzi getestet und abschlie\u00dfend \u201ef\u00fcr sehr gut\u201c befunden. Auch Lois war von diesem \u201eHilfsmittel\u201c, wie er sagte, sehr angetan.<br \/>\nWenn nun demn\u00e4chst noch \u201eeinige Kleinigkeiten\u201c gekl\u00e4rt sind und \u201eder Segen der Vorstandschaft erteilt wird\u201c, steht also einer Inbetriebnahme dieses Wegebaggers auf der Bahnstrecke zwischen Freyung und Passau rechtzeitig zur Saisoner\u00f6ffnung im Mai nichts mehr im Wege.<\/p>\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;.. ,<br \/>\nmeint dazu<br \/>\nEuer Schlossgeist<\/p>\n<address> <\/address>\n<address> <\/address>\n<address> <\/address>\n<address> <\/address>\n<address>PNP vom 16.1.12<\/address>\n<p>Auch heuer gingen wieder viele Beh\u00f6rden aufs Eis<strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Traditionelles Eisstockturnier dient dem kollegialen Miteinander &#8211; Gemeinde Saldenburg gewinnt Wanderpokal des Regierungspr\u00e4sidenten<\/strong><\/p>\n<address>Von Otto Draxinger<\/address>\n<p>Waldkirchen. Wieder einmal \u201eaufs Eis\u201c im wahrsten Sinne des Wortes gingen Beh\u00f6rden aus den Landkreisen Freyung-Grafenau und Passau sowie aus der niederbayerischen Bezirkshauptstadt Landshut. Insgesamt 25 Mannschaften sind von Gemeinden, M\u00e4rkte und St\u00e4dte sowie Landes- und Bundesbeh\u00f6rden zur Teilnahme am traditionellen und heuer 36. Eisstockturnier der Stadt Waldkirchen in der Waldkirchner Eishalle gestellt worden.<br \/>\n\u201eSonst kennt man sich nur vom Auto aus oder vom Telefonieren\u201c, sagt einer der Teilnehmer &#8211; obwohl man ein ganzes Jahr zusammenarbeitet. Das ist auch einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die Abhaltung des Turniers und dass man daran teilnimmt. Dass das Beh\u00f6rden-Eisstockturnier auch nach nahezu vier Jahrzehnten nicht an Attraktivit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft hat zeige sich daran, \u201edass sich auch heuer zum 36. Mal wieder \u00fcber 100 Personen in 25 Moarschaften daran beteiligen\u201c, stellte B\u00fcrgermeister Josef H\u00f6ppler fest, der sowohl als Hausherr, als auch als Aktiver zusammen mit Landratsstellvertreter Helmut Behringer alle Stocksch\u00fctzinnen und -sch\u00fctzen sowie Zuschauer, Fans und Organisationspersonal in der Waldkirchner Eishalle begr\u00fc\u00dfte.<br \/>\nDann flitzten auch schon die bunten Eisst\u00f6cke \u00fcber das gut pr\u00e4parierte Eis &#8211; und trotz allem Spa\u00df an dieser geselligen Sportart war durchaus auch der gesunde sportliche Ehrgeiz erkennbar. Immerhin ging es neben der pers\u00f6nlichen Ehre auch um den Wanderpokal des Regierungspr\u00e4sidenten, um gute Platzierungen und sch\u00f6ne Preise. Das zu erreichen dauerte aber bis in die Abendstunden hinein und dazwischen wurde kennengelernt, gespa\u00dft, gefachsimpelt, gezielt, \u201ea\u2019gmast\u201c, gemessen, entschieden und geschrieben &#8211; und schnell war die Zeit verflogen. Souver\u00e4ner Schiedsrichter war Arnulf Pangratz.<br \/>\nHungrig und ein wenig ausgepowert haben sich dann alle nach dem Finale drunten im B\u00fcrgerhaus eingefunden, zum Essen, zum Diskutieren und zur Siegerehrung.<br \/>\nDie Gr\u00fc\u00dfe des Regierungspr\u00e4sidenten Heinz Grunwald, der die Schirmherrschaft f\u00fcr den Beh\u00f6rdenwettbewerb wieder gerne \u00fcbernommen und einen Pokal gestiftet hatte, \u00fcberbrachte Dr. J\u00fcrgen Weber, der dabei die motivierte Beh\u00f6rden-Zusammenarbeit auch einmal auf sportlicher Ebene loben konnte. Dabei b\u00f6ten Ehrgeiz, Freundschaft, Kameradschaft, Zusammenhalt und Miteinander im Turnier eine wichtige und sch\u00f6ne Gemeinschaft unter den 25 beteiligten Mannschaften und eine angenehme Atmosph\u00e4re auch f\u00fcr ihn als Au\u00dfenstehenden.<br \/>\nDann aber waren die Stocksch\u00fctzen wieder an der Reihe und B\u00fcrgermeister Josef H\u00f6ppler verk\u00fcndete die Moarschaft der Gemeinde Saldenburg mit Gerhard Stockinger, Erich Schraml, Willi Schmaus und Georg S\u00f6ldner als Sieger des 36. Beh\u00f6rdeneisstockturniers und Gewinner des Wanderpokals der Regierung von Niederbayern. Saldenburg siegte im Finale gegen die Mannschaft der Stadt Grafenau, die damit 2. Sieger wurde. Gewonnen aber haben auch alle weiteren Mannschaften, n\u00e4mlich Pokale oder sch\u00f6ne Brotzeiten &#8211; und nicht zuletzt kollegiale Freundschaften an einem sportlichen Nachmittag.<br \/>\nDie weiteren Pl\u00e4tze der Gruppe A\/B belegten: Platz Gemeinde Sch\u00f6fweg\/Markt Sch\u00f6nberg; Titelverteidiger Gemeinde Innernzell\/Postamt Passau; Markt R\u00f6hrnbach\/Stadtrat Waldkirchen; Stadt Freyung\/Gemeinde St. Oswald-Riedlh\u00fctte; B\u00fcrgermeistermannschaft\/Bundespolizei-Inspektion Freyung; Stadtwerke Passau\/Landratsamt Passau; Gemeinde Jandelsbrunn\/Stadtverwaltung Waldkirchen; Landratsamt Freyung-Grafenau\/Stadt Landshut I; Kliniken gGmbH Freyung\/Ilztalbahn GmbH; Stadt Landshut II\/Stadterneuerungsmannschaft; Amt f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Forsten\/SSP-Planungs GmbH; Aufkl\u00e4rungsbataillon 8 Freyung.<br \/>\nDass mit der Moarschaft des Aufkl\u00e4rungsbataillon 8 eine Mannschaft der Bundeswehr Freyung am Turnier teilgenommen hatte, w\u00fcrdigte B\u00fcrgermeister Josef H\u00f6ppler einerseits wegen der Verbundenheit mit der Garnison und andererseits wegen der ganz und gar nicht eisstocktypischen Herkunft der unter Leitung von Major Andre Tomeit teilnehmenden Soldaten ganz besonders. Zum ersten Mal am Beh\u00f6rden-Eisstockturnier <strong>dabei war auch die Mannschaft der Ilztalbahn GmbH<\/strong>; kurzfristig wegen Erkrankung zweier Eissch\u00fctzen absagen musste demgegen\u00fcber heuer die eingeteilte Eisstockturnier-Abordnung der Regierung von Niederbayern.<br \/>\n\u00dcbrigens beteiligten sich am 36. Beh\u00f6rdeneisstockturnier nicht nur absolute Laiensch\u00fctzen, sondern auch viele Aktive, darunter in der Mannschaft des Marktes Sch\u00f6nberg zwei Damen, die am Freitag\/Samstag, 27.\/28. Januar, als Qualifizierte zu den Deutschen Meisterschaften im Eisstockschie\u00dfen wieder in der Waldkirchner Eishalle antreten werden.<\/p>\n<address> <\/address>\n<address>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/address>\n<address>PNP vom 29.12.2011<\/address>\n<h2>Ob mit oder ohne Behinderung: 2011 war jede Menge geboten<\/h2>\n<p><em>F\u00f6rderverein blickt aufs Jahr zur\u00fcck &#8211; Abschluss mit Packerl-Aktion<\/em><\/p>\n<p><strong>Freyung.<\/strong> \u201eViele verstehen oft nicht, warum f\u00fcr unsere Kinder die vielen Ausfl\u00fcge und Freizeitaktivit\u00e4ten so wichtig sind\u201c, wei\u00df Tanja Weber, 1. Vorsitzende des F\u00f6rdervereins f\u00fcr Menschen mit geistiger Behinderung in FRG. Dabei seien diese Betreuungsm\u00f6glichkeiten gerade f\u00fcr Kinder- und Jugendliche mit geistigem Handicap so bedeutsam: \u201eDas ist eine der wichtigsten Formen des Lernens, des Erlebens.\u201c Und deshalb wurde auch in 2011 wieder jede Menge unternommen.<br \/>\n<strong>Beispielsweise war der Tagesausflug nach Passau der absolute H\u00f6hepunkt. \u201eJeder Tunnel wurde mit Jubel begr\u00fc\u00dft. F\u00fcr viele unserer Sch\u00fcler war es das erste Mal, dass sie in einem Zug fuhren\u201c,<\/strong> wusste Rektor Ansver Sobtzick von der Caritasschule St. Elisabeth. Ohne den F\u00f6rderverein seien Ausfl\u00fcge wie diese nicht machbar. Heide Hohenwarter von der heilp\u00e4dagogischen Tagesst\u00e4tte freute sich besonders dar\u00fcber, dass die Hindernisse am \u201eBarriere-Bahnhof\u201c in Passau ohne Blessuren f\u00fcr Personal und Sch\u00fcler blieb.<\/p>\n<p><strong>Freizeit- und Spielangebot<\/strong><\/p>\n<p>Und darum geht es dem F\u00f6rderverein: Alltagspraxis zu vermitteln, damit den jungen Leuten ein eigenes menschenw\u00fcrdiges Leben vermittelt werden kann. \u201eWir unterst\u00fctzen die Kinder mit Freizeit- und Spielangeboten, die f\u00fcr die Familien nicht zu leisten, nicht zu finanzieren sind\u201c, so Heike Binder. Nach Urteil der stellvertretenden Vorsitzenden seien gerade Spielger\u00e4te oder p\u00e4dagogische Material immer sehr kostspielig und k\u00f6nnten von den Familien meist nicht selbst angeschafft werden.<br \/>\nDeswegen lassen sich die Mitglieder im F\u00f6rderverein immer Aktionen einfallen, die Spendengelder einbringen. Mit einem Fotoadventskalender blieb ein Reinerl\u00f6s von 570 Euro. Damit und mit den vielen Geldspenden aus der Freyunger Wirtschaft bekam jeder Sch\u00fcler auch dieses Jahr ein Packerl unter den Weihnachtsbaum gelegt.<br \/>\nDer F\u00f6rderverein w\u00fcrde sich auch \u00fcber ehrenamtliches Engagement freuen: Jeder, der sich f\u00fcr das Anliegen behinderter Menschen im Landkreis einsetzen will, ist dabei willkommen.\u00a0&#8211;\u00a0<em>cmg<\/em><\/p>\n<address> <\/address>\n<address> <\/address>\n<address> <\/address>\n<address> <\/address>\n<address> <\/address>\n<address> <\/address>\n<address>PNP vom 07.12.2011<\/address>\n<h2>Mit der Bahn zum \u201eBahn-Preis\u201c<\/h2>\n<address><strong>Ilztalbahner wurden am Montag in M\u00fcnchen mit dem B\u00fcrgerkulturpreis ausgezeichnet &#8211; Angereist wurde nat\u00fcrlich mit der Bahn &#8211; Eine Reportage<\/strong><br \/>\nVon Jennifer Jahns<br \/>\n<\/address>\n<p>FRG\/M\u00fcnchen. Es ist 9.17 Uhr am Montagmorgen. Eine Gruppe gutgelaunter Menschen steht in Passau am Bahnhof und steigt in den Zug Richtung M\u00fcnchen. Mit im Gep\u00e4ck neben Wollkn\u00e4uel, Stricknadeln und selbstgemachten Pl\u00e4tzchen: auch jede Menge Vorfreude. Vorfreude auf die \u00dcberreichung des B\u00fcrgerkulturpreises, bei dem die Ilztalbahner den ersten Platz erreicht hatten (wir berichteten gestern auf der Bayern-Seite). Wenn nun aber Bahn-Freunde einen Preis in M\u00fcnchen bekommen, ist auch die Anreise nicht ganz konventionell. W\u00e4hrend die meisten anderen Geehrten n\u00e4mlich mit Bus oder Auto anreisten, kauften sich die Ilztalbahner kurzerhand ein paar Bayerntickets und fuhren &#8211; was auch sonst &#8211; mit dem Zug nach M\u00fcnchen. Wir haben uns mit dazu gesetzt und die bunte Truppe bei ihrem aufregenden Tag begleitet.<br \/>\n\u201eDass wir mit dem Zug nach M\u00fcnchen fahren, war eigentlich von Anfang an klar\u201c, sagt Hermann Schoyerer, stellvertretender Vorsitzender des Ilztalbahn-F\u00f6rdervereins, der sich mit rund 15 F\u00f6rderern der Ilztalbahn auf den Weg ins Maximilianeum gemacht hatte. \u201eWir hatten anfangs kurz \u00fcberlegt, ob wir nicht mit kompletter Belegschaft mit einem Sonderzug hinfahren &#8211; aber das wurde schnell wieder verworfen. Es w\u00e4re einfach unbezahlbar gewesen.\u201c<br \/>\nPfarrer Krell nahm extra Klinik-Urlaub<br \/>\nAn Gespr\u00e4chsthemen mangelt es bei der Zugfahrt am Montag nach M\u00fcnchen dann nat\u00fcrlich nicht. Zur freudigen Erwartung auf die Ehrungsveranstaltung mischt sich auch so manche Genugtuung. Geschichten werden ausgepackt, dar\u00fcber, wie man auch gegen politischen Widerstand der Idee zur Bahn-Reaktivierung treu geblieben ist, dar\u00fcber, wie so manch anf\u00e4nglicher Skeptiker oder Gegner mittlerweile Mitglied im Ilztalbahn-F\u00f6rderverein geworden ist, dar\u00fcber, was man in den kommenden Jahren noch alles erreichen m\u00f6chte.<br \/>\nMit dabei ist auch Pfarrer Markus Krell, von Beginn an Freund und F\u00f6rderer der Ilztalbahn. Obwohl er sich derzeit wegen eines Burnouts eine Auszeit nimmt und station\u00e4r in einer Regensburger Klinik ist, wollte er sich diesen Termin nicht entgehen lassen: \u201eIch habe meine Ober\u00e4rztin extra gefragt, ob es gut w\u00e4re, zu dieser Veranstaltung zu fahren\u201c, erz\u00e4hlt Krell. Und sie habe dies bef\u00fcrwortet und ihm zwei Tage Klinik-Urlaub gegeben.<br \/>\nDie Frauen-Riege unter den Mitfahrenden ist indes schon wieder ganz praktisch unterwegs: Susanne Brockelt, ITB-Zugbegleiterin &#8211; hat selbstgebackene Pl\u00e4tzchen ausgepackt und reicht sie durch die Reihen und Monika Fecher &#8211; ebenfalls ITB-Zugbegleiterin &#8211; hat bereits Wollkn\u00e4uel und Holz-Stricknadeln in den H\u00e4nden. Michael Bader, ITB-Pressemitarbeiter, wickelt das Kn\u00e4uel flei\u00dfig ab, am anderen Ende entstehen gelb-blaue Socken.<br \/>\nEine halbe Socke weiter und angekommen in M\u00fcnchen, geht es dann mit der Tram zum Maximilianeum, wo auch die ehrenamtlichen Ilztalbahn GmbH Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Prof. Dr. Thomas Schempf und Helmut Streit zu der Truppe sto\u00dfen.<br \/>\nNach H\u00e4ppchen, Warmlaufen und ersten Gespr\u00e4chen geht es dann in den Veranstaltungssaal. Rund eineinhalb Stunden dauert die Veranstaltung. Verschiedene B\u00fcrgerprojekte aus ganz Bayern werden von Landtagspr\u00e4sidentin Barbara Stamm geehrt. Es ist kein Politiker-Schaulaufen. Diesmal stehen die Geehrten im Mittelpunkt, werden mit Kurzportraits vorgestellt, kommen ausf\u00fchrlich zu Wort, erz\u00e4hlen, wie sie mit viel Engagement einen Dorfladen gegr\u00fcndet haben oder wie sie eine Mitmach-Werkstatt am Laufen halten.<br \/>\n<strong>\u201eWir sind oft <\/strong><br \/>\n<strong>bel\u00e4chelt worden\u201c<\/strong><br \/>\nAls letztes wird dann der erste Preis vergeben. Die Ilztalbahner rutschen schon nerv\u00f6s auf ihren Pl\u00e4tzen, das Sakko wird noch einmal gerade ger\u00fcckt, bis Moderator Tilmann Sch\u00f6berl schlie\u00dflich die ITBler auf die B\u00fchne bittet. Der zuvor gezeigte Kurzfilm \u00fcber die Geehrten und ihre Arbeiten zur Bahn-Reaktivierung hatte offenbar seine Wirkung &#8211; denn unter tosendem Applaus aus den Besucherreihen marschieren die Ilztalbahner auf die B\u00fchne. \u201eWir freuen uns sehr \u00fcber die Auszeichnung &#8211; vor allem weil wir zuvor ja oft bel\u00e4chelt und sogar als Scharlatane bezeichnet wurden\u201c, sagt etwa Ilztalbahn GmbH Gech\u00e4ftsf\u00fchrer Schempf auf der B\u00fchne. Auch betont er, dass es bei der Ilztalbahn keinerlei Personalkosten gebe, weil alles auf ehrenamtlicher Basis ablaufe. Au\u00dferdem habe man heuer weitaus mehr Fahrg\u00e4ste gehabt als zun\u00e4chst kalkuliert &#8211; ein Plus von rund zehn Prozent.<br \/>\nUnd Pfarrer Krell l\u00e4sst sogar alle Anwesenden wissen, dass er derzeit im Krankenstand ist, seine Ober\u00e4rztin ihm aber Klinik-Urlaub gegeben habe, weil sie der Meinung sei, \u201eIlztalbahn, Tilmann Sch\u00f6berl und Barbara Stamm k\u00f6nnten auch als Heilmittel dienen\u201c.<br \/>\n<strong>Lob von anderen Geehrten<\/strong><br \/>\nDeutliche Worte hatte zuvor auch Landtagspr\u00e4sidentin Barbara Stamm in ihrer Rede gefunden: Dass die Auswahl der Preistr\u00e4ger aus den 121 Einreichungen \u201eSchwerstarbeit\u201c gewesen und dass neben all dem Enthusiasmus aber Grund zur Nachdenklichkeit gegeben sei: \u201eEs gibt immer noch zu viele b\u00fcrokratische H\u00fcrden, es existieren immer noch Rahmenbedingungen, die einmal gesetzt, aber l\u00e4ngst durch dynamische Entwicklungen \u00fcberholt worden sind. Projektf\u00f6rderung ist zum Teil nur mit einem erheblich hohen Eigenanteil m\u00f6glich.\u201c<br \/>\nAls kr\u00f6nenden Abschluss der Veranstaltung nehmen die Ilztalbahner die Ehrungsurkunde und den Scheck mit 10 000 Euro gerne an. \u201eDas Geld wird nat\u00fcrlich komplett in die ITB flie\u00dfen\u201c, sagt Helmut Streit, Ilztalbahn GmbH Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, nach der Veranstaltung. Vor allem f\u00fcr die n\u00f6tige B\u00fcrgschaft beim Freistaat Bayern sei diese Finanzspritze sehr willkommen. Auch f\u00fcr ihn, Streit, sei die Auszeichnung eine gewisse Genugtuung verr\u00e4t er im Gespr\u00e4ch mit der PNP. \u201eWir haben das alles vor allem durch staatsb\u00fcrgerlichen Ungehorsam geschafft\u201c, sagt er und spielt damit darauf an, dass die Ilztalbahner eben oft trotz politischen Gegenwindes weitergek\u00e4mpft haben.<br \/>\nVon Gegenwind gibt es nach der Ehrungsveranstaltung indes keine Spur. Ganz im Gegenteil: So manche Geehrten anderer Projekte kommen auf die Ilztalbahner zu und erkundigen sich nach genaueren Infos. Einige k\u00fcndigen sogar einen Besuch an, \u201edes wollma uns schon amal anschauen, was ihr da g\u2019macht habt\u2019s\u201c.<br \/>\n<strong>Den dicken Scheck in der Sakko-Tasche<\/strong><br \/>\nAls es dann Abends wieder mit dem Zug heim Richtung Niederbayern geht, darf F\u00f6rdervereins-Vorsitzender Michael Liebl den dicken 10 000-Scheck in der Sakko-Tasche tragen. Ihn freut vor allem, \u201edass wir aus so einer gro\u00dfen Zahl von Einsendungen ausgew\u00e4hlt worden waren\u201c. Auch KEB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Alois Seidl, Ilztalbahn-F\u00f6rderer und Mitfahrer zur Veranstaltung nach M\u00fcnchen, sitzt l\u00e4chelnd im Zug. Er hatte den ITB-Antrag f\u00fcr den B\u00fcrgerkulturpreis n\u00e4mlich eingereicht. Hatte er schon bei der Einreichung an einen Sieg gedacht? \u201eGehofft hat man nat\u00fcrlich von Anfang an. Aber als dann der Anruf kam, lief es mir eiskalt den R\u00fccken runter.\u201c<br \/>\n<strong>GRATULATION IM VORFELD Konrad Kobler gratuliert zur hohen Auszeichnung<\/strong><br \/>\nFRG. Landtagsabgeordneter Konrad Kobler ist einer der Paten der Ilztalbahn. Weil er wegen eines dienstlichen Auslandsaufenthalts bei der Preisverleihung nicht dabei sein konnte, gratulierte Kobler dem Ilztalbahn-F\u00f6rderverein schon vorab zur hohen Auszeichnung. \u201eIch finde es gro\u00df- und einzigartig, was ihr geleistet habt\u201c, meinte er und \u00fcberreichte bei einem Treffen einen Bayerischen L\u00f6wen als Geschenk, denn \u201eihr habt wie die L\u00f6wen gek\u00e4mpft\u201c. &#8211; od<\/p>\n<address>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/address>\n<address> <\/address>\n<address>Landtag, Bayerische Staatszeitung 18.11.2011<br \/>\n<\/address>\n<p><em>Der Zug ist in Bewegung<\/em><\/p>\n<p><strong>B\u00fcrgerkulturpreis: &#8222;Selbst ist die Region \u2013 B\u00fcrger bauen Zukunft&#8220; \u2013 diesmal erstmals Anerkennungs- und Sonderpreise<\/strong><\/p>\n<p>Ob Betriebsausflug, Hochzeit oder Geburtstag: Derlei kann in der Ilztalbahn auf der Fahrt zwischen Passau und Freyung gefeiert werden, wenn man eine Sonderfahrt bucht. Bewohner dieser Region haben n\u00e4mlich die einst stillgelegte Strecke entlang der Ilz ehrenamtlich saniert und somit wiederbelebt: Die Landeseisenbahnaufsicht gab sie im Juli dieses Jahres f\u00fcr den Verkehr frei. 28 000 Fahrg\u00e4ste haben w\u00e4hrend der ersten Saison von Juli bis Oktober die beeindruckende, weil urspr\u00fcngliche Donau-Wald-Region bereist. \u201eZu einem Gro\u00dfteil kamen sie aus Niederbayern beziehungsweise aus ganz Bayern\u201c, erl\u00e4utert Hermann Schoyerer von der Ilztalbahn. Aber auch viele Reisende aus Tschechien habe man begr\u00fc\u00dfen k\u00f6nnen.<br \/>\nSelbstredend befl\u00fcgelt diese Ma\u00dfnahme den regionalen Tourismus. Und weil dem so ist, wird Landtagspr\u00e4sidentin Barbara Stamm (CSU) dem F\u00f6rderverein Ilztalbahn am 5. Dezember 10 000 Euro \u00fcberreichen. Mit dieser Summe ist der erste Platz im Rahmen des B\u00fcrgerkulturpreises des Landtags dotiert. Die Initiative aus dem Bayerischen Wald hat sich gegen 120 weitere Aspiranten durchgesetzt. \u201eSo viele Bewerbungen hatten wir noch nie\u201c, hei\u00dft es aus dem Landtag. Und auch so viele Preise hat es bislang nicht gegeben: In den Jahren zuvor hat man bis zu f\u00fcnf Initiativen ausgezeichnet. Heuer kommen vier Sonderpreise \u2013 in H\u00f6he von jeweils 500 Euro \u2013 sowie ein Anerkennungspreis in gleicher H\u00f6he hinzu. Ein Preis-\u00dcberblick:<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rderverein Ilztalbahn:<\/strong> Nicht nur k\u00f6rperlich war die Wiederbelebung der Zugstrecke Passau- Freyung anstrengend. Die rund 700 Mitglieder des Zusammenschlusses sind auch bei einigen Mitb\u00fcrgern auf Widerstand gesto\u00dfen. So gab und gibt es Bedenken wegen der Sicherheit: Weil die Gleisanlage stillgelegt war, werde sie von unwissenden Joggern und Spazierg\u00e4ngern als Gehweg genutzt. Deshalb bestehe die Gefahr von Unf\u00e4llen. Die Anh\u00e4nger bilden indes die Mehrheit: \u201eSo lange ist kein Zug mehr gekommen\u201c, stand auf einem der Transparente, die Anwohner zur Jungfernfahrt entrollten.<br \/>\n<strong>Kuno-Stiftung Regensburg:<\/strong> Kuno ist mehr als ein M\u00e4nnername; die Abk\u00fcrzung steht f\u00fcr Kinder-Uniklinik-Ostbayern, die mit Hilfe der gleichnamigen Stiftung in Regensburg entstanden ist. Nach dem Motto \u201eWir packen\u2019s an\u201c wurden das Mutter-Kind-Zentrum und das Kuno-Kinder-Notfallzentrum eingerichtet. Daf\u00fcr, dass man den kleinen Patienten nicht nur medizinische H\u00f6chstleistung, sondern auch ein familiengerechtes Umfeld bietet, gibt es den zweiten Preis mit 8000 Euro.<br \/>\n<strong>B\u00fcrgerstiftung Energiewende Oberland (EWO): <\/strong>Zum einen will man Energie sparen, zum anderen will man sie aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Um beides zu erreichen, besch\u00e4ftigt sich die Wolfratshausener Initiative mit mehreren Projekten: Solarenergie, Geothermie und Car-Sharing werden angeboten. Der Geldpreis in H\u00f6he von 5000 Euro ist auch ein Symbol daf\u00fcr, weiterzumachen.<br \/>\n<strong>Die \u00fcbrigen Preise:<\/strong> Den vierten mit jeweils 2500 Euro dotierten Platz teilen sich das Allg\u00e4uer Zentrum f\u00fcr regionale Eigenversorgung Kempodium und Manomama in Augsburg, wo \u00f6kologisch-soziale Textilien hergestellt werden. Vier Sonderpreise \u00e0 500 Euro gehen an die Dorfl\u00e4den in Jedesheim, Thanndorf, Rossbach, Nordhalben und Daiting. Den Anerkennungspreis in H\u00f6he von ebenfalls 500 Euro bekommt das K\u00fcnstlerpaar Hanna Regina Uber und Robert Diem. Unter ihrer \u00c4gide haben \u00fcber 1000 B\u00fcrger an einer Skulptur in Amberg mitgewirkt \u2013 mit der beziehungsreichen Form einer Kugel.\u00a0 (Alexandra Kournioti)<\/p>\n<p><a title=\"zum Bericht auf der Seite der Bayerischen Staatszeitung\" href=\"http:\/\/www.bayerische-staatszeitung.de\/staatszeitung\/landtag\/detailansicht-landtag\/artikel\/der-zug-ist-in-bewegung\/\"><\/a><a title=\"der zug ist in bewegung\" href=\"http:\/\/www.bayerische-staatszeitung.de\/staatszeitung\/landtag\/detailansicht-landtag\/artikel\/der-zug-ist-in-bewegung\/\">zum Bericht auf der Seite der Bayerischen Staatszeitung<\/a><\/p>\n<address>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\n<\/address>\n<address> <\/address>\n<address>PNP vom 17.11.2011<\/address>\n<p>Ein Preis f\u00fcr alle Ilztalbahner<br \/>\nF\u00f6rderverein freut sich \u00fcber B\u00fcrgerkulturpreis des Bayerischen Landtags \u2212 10 000 Euro Preisgeld<\/p>\n<address> Von Peter P\u00fcschel<br \/>\n<\/address>\n<h2>F\u00e4hrt auf der Erfolgs-Schiene: Das Engagement um die Reaktivierung der Ilztalbahn ist h\u00f6chst preisw\u00fcrdig.<\/h2>\n<address> <\/address>\n<p><strong>Freyung\/Waldkirchen. Mit gro\u00dfer Freude haben die Verantwortlichen der Ilztalbahn-GmbH (ITB) und die Mitglieder des F\u00f6rdervereins die Nachricht aufgenommen, dass die vom Ehrenamt getragene Reaktivierung der Ilztalbahn mit dem B\u00fcrgerkulturpreis 2011 des Bayerischen Landtags ausgezeichnet wird. <\/strong><br \/>\nDer F\u00f6rderverein Ilztalbahn GmbH setzte sich gegen 120 Mitbewerber durch und wird am 5. Dezember \u2212 dem &#8222;Tag des Ehrenamts&#8220; \u2212 im Senatssaal des Maximilianeums in M\u00fcnchen im Rahmen eines Festakts den mit 10 000 Euro dotierten ersten Preis in Empfang nehmen. Der Fahrplan f\u00fcr das &#8222;zweite Verkehrsjahr&#8220; der Ilztalbahn steht bereits \u2212 die Saison 2012 dauert von 28. April bis 28. Oktober. Der Fahrplan f\u00fcr das &#8222;zweite Verkehrsjahr&#8220; der Ilztalbahn steht bereits \u2212 die Saison 2012 dauert von 28. April bis 28. Oktober.<br \/>\n<strong>Vereinsvorstand Michael Liebl: &#8222;Diese Ehrung geb\u00fchrt allen 700 Mitgliedern!&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Menschen gestalten aus eigener Kraft die Zukunft ihrer Heimat mit \u2013 dieses Leitthema des B\u00fcrgerkulturpreises 2011 sei von den Mitgliedern des F\u00f6rdervereins Ilztalbahn \u00fcberzeugend gelebt worden. &#8222;Wir sind mit unseren Mitgliedern stolz auf diese hohe Ehrung! Wir freuen uns sehr, dass der Bayerische Landtag, das h\u00f6chste politische Organ des Freistaats, unsere Anstrengungen um die Erhaltung der Ilztalbahn mit dem 1. Preis ausgezeichnet hat.&#8220;<br \/>\nGem\u00e4\u00df der Vereinssatzung ist man verpflichtet, die wegen ihrer geschichtlichen Bedeutung denkmalw\u00fcrdige Schienenstrecke Passau-Freyung zu erhalten und ihre weitere Nutzung zu erm\u00f6glichen. &#8222;Hunderte von engagierten Vereinsmitgliedern haben an dem gemeinsamen Werk mitgearbeitet und Tausende von B\u00fcrgern, Einheimische und Touristen hatten in diesem Jahr ihre Freude daran, auf einer Fahrt mit der Ilztalbahn ihre Heimat und unsere Region von einer neuen Seite kennenzulernen und zu genie\u00dfen&#8220;, so Liebl. &#8222;Das Preisgeld macht es uns nun leichter m\u00f6glich, den Ankauf und die Sanierung des denkmalgesch\u00fctzten Bahnhofs von Waldkirchen in die Tat umzusetzen.&#8220;<br \/>\nAuch ITB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Prof. Dr. Thomas Schempf reagiert erfreut: &#8222;Es ist sch\u00f6n, wenn die Volksvertretung dieses au\u00dfergew\u00f6hnliche ehrenamtliche Engagement auch honoriert \u2212 die Bereitschaft, aus der Gesellschaft heraus etwas anzupacken&#8220;. Es sei eine wahre Gemeinschaftsleistung gewesen, die die Ilztalbahn wieder zum Laufen gebracht hat.<br \/>\nDerweil gehen die Bem\u00fchungen um die Freigabe der 1,6 Millionen Euro EU-F\u00f6rdermittel in eine weitere Verl\u00e4ngerung. Bis 15. November hatte die ITB Frist, um die erforderlichen Unterlagen in Sachen B\u00fcrgschaft bei der Regierung einzureichen. Das hat Prof. Schempf auch getan. Gemeisam wollen die Sparkassen und Genossenschaftsbanken der Region als B\u00fcrgen auftreten. &#8222;Aber aus juristischen Gr\u00fcnden m\u00fcssen wir wegen der internen Aufteilung noch einige Vertr\u00e4ge anders gestalten.&#8220; Daf\u00fcr wurde die Frist um zwei Wochen verl\u00e4ngert. &#8222;Bis Ende November werden wir alles einget\u00fctet haben&#8220;, ist sich der ITB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer sicher, &#8222;es l\u00e4uft positiv, das ist mit der Regierung so abgestimmt.&#8220;<br \/>\nPositiv laufen auch bereits die Bem\u00fchungen f\u00fcr die zweite Ilztalbahnsaison, die am 28. April 2012 starten soll. Der Fahrplan f\u00fcr das &#8222;zweite Verkehrsjahr&#8220; liegt bereits vor, beim F\u00f6rderverein laufen schon jetzt zahlreiche Anfragen wegen Gruppenfahrten ein. &#8222;Besonders im Trend sind dabei auch W\u00fcnsche nach richtigen Sonderzugfahrten&#8220;, sagt Hermann Schoyerer, der f\u00fcr diese Anfragen zust\u00e4ndig ist.&#8220;<\/p>\n<address> <\/address>\n<address>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/address>\n<address> <\/address>\n<address>PNP Waldkirchen 07.11.2011<br \/>\n<\/address>\n<p>UCW: Radwegl\u00fccke schlie\u00dfen<\/p>\n<h2><strong>Wie geht\u2018s am Bahnhof f\u00fcr Zug-\/Radreisende weiter?- Konzept gefordert <\/strong><\/h2>\n<address>Von Otto Draxinger<br \/>\n<\/address>\n<p>Waldkirchen\/Bahnhof. Konkrete Kommunalpolitik f\u00fcr Waldkirchen praktizierte die UCW anl\u00e4sslich ihrer diesj\u00e4hrigen Jahreshauptversammlung. Um auf die aktuellen Gegebenheiten des Bahnbetriebs zu reagieren und die Anbindung des Bahnhofs an den Marktplatz sowie des weiterf\u00fchrenden Rad- und Wanderwegenetzes in Richtung Sickling\/R\u00f6hrnbach\/Passau zu diskutieren, begr\u00fc\u00dfte Vorsitzender Franz Brunner im ersten Veranstaltungsteil eine Reihe von Mitgliedern schon am Bahnhof Waldkirchen zur gemeinsamen Ortsbesichtigung.<br \/>\nEntsprechend ihrer Beurteilung als unmittelbare Bahnhofsnachbarin sei die touristische Nutzung der Bahn wirklich gut, erl\u00e4uterte dort Renate Cerny, jedoch \u201estehen die Leute da und finden keine Informationen. Wir bekommen jetzt Leute her, die sonst nicht hergekommen sind\u201c, f\u00fchrte die Stadtr\u00e4tin weiter aus und als Sprecherin der UCW forderte sie eine \u201eOrtsbildkarte\u201c mit Hinweisen auf Fu\u00dfwege in das Zentrum von Waldkirchen \u00fcber den Bahnsteig bzw. den Stadtpark sowie weiterf\u00fchrende Informationen und Beschilderungen zu den haupttouristischen Einrichtungen der Stadt wie Kletterwald, Karolikapelle, Badepark, Gr\u00fc\u00df-Gott-Weg, Kurparksee, zu Kirchen, Museen, ge\u00f6ffneten gastronomischen Betrieben und dergleichen.<br \/>\nHerauszuarbeiten seien auch entsprechende wegweisende und informatorische Hinweise am Adalbert-Stifter-Radweg, \u201edamit die Leute ganz konkret zu sch\u00f6nen Zielen hingeschickt werden k\u00f6nnen,\u201c so Renate Cerny weiter.<br \/>\nZur St\u00e4rkung des Tourismus geh\u00f6re es, noch mehr auf unsere touristischen Highlights hinzuweisen, \u201edenn wir wollen die Leute in der Waldkirchner Region behalten\u201c. Zu denken sei auch an E-Bike-Station und E-Bike-Tankstelle und ganz dringlich sei es zudem, prim\u00e4r f\u00fcr am Bahnhof ankommende Radfahrer eine weiterf\u00fchrende etwa 500 Meter lange Radwegverbindung ab Holzlagerplatz der Firma IMPEX entlang der Bahnlinie bis zum Stra\u00dfen\u00fcbergang bei Schiefweg zur Umgehung der Hauptstra\u00dfenachsen und m\u00f6glichst bis zur Wiederaufnahme des Ilztalbahn-Betriebs im Fr\u00fchjahr 2012 zu realisieren.<br \/>\nDieser Forderung stehe auch B\u00fcrgermeister Josef H\u00f6ppler positiv gegen\u00fcber, so Renate Cerny weiter, doch gelte es, die aufgezeigten Notwendigkeiten als Gesamtprojekt mit Nachdruck zu verfolgen.<\/p>\n<address> <\/address>\n<address>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/address>\n<address>PNP Freyung 07.11.2011:<br \/>\n<\/address>\n<p>SCH\u00d6RNICH ST\u00d6BERT<\/p>\n<h2><strong>Beschwerde \u00fcber Bahn<\/strong><\/h2>\n<p>Die Sektion Freyung des Waldvereins k\u00e4mpfte vor 100 Jahren um bessere Bedingungen f\u00fcr Bahnfahrer. Die Waldpost berichtete: \u201eDie Sektion hat sich wegen Besserung der Verkehrsverh\u00e4ltnisse auf der Lokalbahn Freyung &#8211; Passau und Passau &#8211; Haidm\u00fchle an das Verkehrsministerium und die k\u00f6nigliche Staatseisenbahnverwaltung gewendet. Dabei wurde auf die Missst\u00e4nde hingewiesen. Zur Belebung des Fremdenverkehrs und zur Erm\u00f6glichung einer bequemen Reisem\u00f6glichkeit f\u00fcr die Bewohner wird um Trennung des G\u00fcter- und Personenverkehrs auf dieser gut rentierenden Linie gebeten. Man glaubt, dass die Einf\u00fchrung von Motorfahrz\u00fcgen den schleppenden Verkehr ausschalten k\u00f6nnte. Eine besondere Vorstellung hat Herr Forstrat Gampert an den Landtagsabgeordneten, B\u00fcrgermeister Puffer in F\u00fcrholz gerichtet. Gerade von ihm erwartet man zuversichtlich, dass er als Vertreter unseres Bezirks die Interessen nachdr\u00fccklich wahrnimmt. So hoffen wir, dass bis zum Sommerfahrplan das lebensgef\u00e4hrliche Rangieren aufh\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<address>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/address>\n<address>PNP Bayern-Teil vom 04.11.2011:<br \/>\n<\/address>\n<p>Ilztalbahn: \u201eEs funktioniert\u201c<\/p>\n<p><strong>ITB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Prof. Schempf: Mehr Fahrg\u00e4ste als erwartet<\/strong><\/p>\n<address>Von Peter P\u00fcschel<br \/>\n<\/address>\n<p>Freyung. Die reaktivierte Ilztalbahn ist in die Winterpause gefahren &#8211; nach einer geradezu sensationellen ersten Sommersaison. Zwischen dem 16. Juli und dem 30. Oktober waren die gelb-gr\u00fcnen Regio-Shuttles jeden Samstag, Sonntag und Feiertag drei bis vier Mal zwischen Passau und Freyung unterwegs. Die Teilnehmer konnten die Fahrten wortw\u00f6rtlich \u201ein vollen Z\u00fcgen\u201c genie\u00dfen.<br \/>\nSie waren wirklich voll. Oft sogar so voll, dass gar nicht mehr jeder einen Sitzplatz ergattern konnte. \u201eWir hatten an 34 Fahrtagen rund 28 000 zahlende Fahrg\u00e4ste \u00fcber sechs Jahre\u201c, bilanziert der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Ilztalbahn-GmbH (ITB), Prof. Dr. Thomas Schempf. Mit diesen Zahlen liegen die Ilztalbahner \u201eetwas oberhalb dessen, womit wir gerechnet haben\u201c, so Schempf. Ziel waren etwa 700 bis 750 Passagiere pro Fahrtag. Tats\u00e4chlich z\u00e4hlte die ITB an manchen Tagen weit \u00fcber 1000 Fahrg\u00e4ste. \u201eAber was f\u00fcr mich genau so wichtig ist: Alle Fahrten verliefen unfallfrei &#8211; und das bei den vielen unbeschrankten Bahn\u00fcberg\u00e4ngen\u201c, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, \u201eund wir hatten immer eine gute Stimmung in den Z\u00fcgen, die Leute hatten sich viel zu erz\u00e4hlen.\u201c<br \/>\nGros der Passagiere<br \/>\nwaren Ausfl\u00fcgler<br \/>\nDas Gros der Fahrg\u00e4ste waren Ausfl\u00fcgler &#8211; viele nutzten ab Waldkirchen bzw. Freyung auch das vernetzte Busangebot Richtung Tschechien oder Nationalpark. Als unerwarteter Nebeneffekt stellten sich aber auch \u201eEinkaufsfahrten\u201c heraus &#8211; viele nutzten die Bahn, um zum Beispiel bei verkaufsoffenen Sonntagen in Freyung oder Waldkirchen vorbeizuschauen. Und manche junge Leute stiegen samstagabends in die Ilztalbahn ein, um zum Disco- oder Kneipenbesuch nach Passau zu fahren &#8211; und kamen dann tags darauf mit dem ersten Zug wieder heim.<br \/>\n\u201eIch bin sehr zufrieden\u201c, sagt Schempf, \u201edie Zahlen zeigen, dass es funktioniert, was wir uns vorgenommen haben.\u201c Der Gewinn aus dem Verkehrsbereich kann nun in die Infrastruktur refinanziert werden. F\u00fcr den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer hat \u201edie Ilztalbahn das Potenzial, dauerhaft zum Pluspunkt f\u00fcr die Region zu werden\u201c &#8211; als Beitrag zu einem umweltfreundlichen Freizeitverkehr.<br \/>\nAb 28. April 2012 geht\u2019s dann weiter mit Saison Nummer zwei. Bis dahin haben die Ilztalbahner wieder einiges zu tun. Sie wollen den Winter \u00fcber, so weit es das Wetter zul\u00e4sst, an der Ert\u00fcchtigung der Bahnstrecke arbeiten. Und sie m\u00fcssen noch das Problem mit der B\u00fcrgschaft f\u00fcr die bereits zugesagte Interreg-F\u00f6rderung in H\u00f6he von 1,6 Millionen Euro l\u00f6sen. \u201eWir haben eine Frist bis zum 15. November, um alle Formalit\u00e4ten zu regeln &#8211; und das tun wir auch\u201c, sagt Schempf. Die L\u00f6sung sieht so aus, dass die Sparkassen und die Genossenschaftsbanken der Region gemeinsam als B\u00fcrgen auftreten.<\/p>\n<address> <\/address>\n<address>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/address>\n<address> <\/address>\n<address>PNP Waldkirchen 31.10.2011<\/address>\n<h2><strong>Waldkirchens zauberhafter Einkaufstag<\/strong><\/h2>\n<p>Tausende unterwegs &#8211; Mit Artistik und Spa\u00df durch Familiensonntag &#8211; Viele nutzten letzte Ilztalzugfahrten der Saison<\/p>\n<address>Von Reinhold Steiml<br \/>\n<\/address>\n<p>Waldkirchen. Sie kamen aus allen Richtungen und lie\u00dfen sich auch von so manchen derzeitigen Umleitungen nicht von ihrem Vorhaben abbringen: Tausende von Menschen, die sich gestern nach Waldkirchen zum verkaufsoffenen Familiensonntag aufgemacht hatten.<br \/>\n\u201eWaldkirchen begeistert Dich\u201c &#8211; das hatte der Werbering als Motto f\u00fcr den gestrigen Tag mit all seinen Bummel-, Einkaufs-, Schlemmer- und Unterhaltungsm\u00f6glichkeiten ausgegeben. Ab 12 Uhr war verkaufsoffen in den Gesch\u00e4ften im Stadtkern, in den schmucken Gassen, H\u00f6fen, Einkaufspassagen der Stadt, aber auch in vielen Gesch\u00e4ften rings um den Kern. \u201eDie kommen immer fr\u00fcher\u201c, diese Feststellung machte um die Mittagszeit Walter Sonnleitner, der mit seinen Kollegen von der Bergwachtbereitschaft Waldkirchen-Hauzenberg die Parkplatzeinweisung regelte &#8211; und er meinte damit viele Besucher, die p\u00fcnktlich, ja \u00fcberp\u00fcnktlich zur Stelle waren. Die Gesch\u00e4fstleute und Gastronomen wird es gefreut haben, denn mit dem ersten Ansturm der G\u00e4ste setzte sich auch die Sonne gegen den Hochnebel durch und Waldkirchen konnte bei bestem Sp\u00e4therbstwetter als Einkaufshochburg bei den Ausfl\u00fcglern punkten.<br \/>\nViele kamen \u00fcbrigens auch mit der Ilztalbahn angefahren. Die nutzten die Gunst der Stunde und verbanden eine Zugfahrt von Passau durchs idyllische Ilztal mit einem Einkaufserlebnis in Waldkirchen. Proppenvoll waren die Z\u00fcge, vor allem der, der um 13.36 Uhr ankam &#8211; da warteten dann auch etliche Pendelbusse, die der Werbering vorsorglich eingesetzt hatte, um schnell und unkompliziert die G\u00e4ste vom Bahnhof zum Marktgeschehen zu transportieren.<br \/>\nUnd dort tat sich Einiges. Nicht nur, dass Fieranten ihre Waren feilboten, dass es l\u00e4chelnde Zierk\u00fcrbisse und warmes Wollernes gab, dass Modeschmuck und herbstliche Gestecke, Korbwaren und Basteleien, Honigwaren und Biosteine, Hustensirup und Kernseife, aber auch Ger\u00e4uchertes und K\u00e4se, auszogene Krapfen und Kuchen aller Art angeboten wurden &#8211; allerorten gab es Jongleure und Artisten, Stelzengeher und Clowns, Gaukler und Zauberer aus der \u201eRegensburger Traumfabrik\u201c anzutreffen, die &#8211; sehr zur Freude auch von Andrea Lang, die das Au\u00dfenprogramm mitmoderierte &#8211; toll angekommen sind.<br \/>\nB\u00fcrgermeister Josef H\u00f6ppler bekam vom Faxenmacher aus der \u201eTraumfabrik\u201c sogar eins mit dem Gummihammer verpasst, weil der &#8211; im Gegensatz zu vielen G\u00e4sten &#8211; ein bisserl versp\u00e4tet zum Begr\u00fc\u00dfungstermin gekommen war. \u201eIm Stau gsteckt\u201c ist der gute Mann, weil halt auch ein Stadtoberhaupt nicht weiter kommt, wenn so viele G\u00e4ste in seine Stadt wollen. Gewisserma\u00dfen ein Zeichen, dass sich in Waldkirchen eben was r\u00fchrt und das Angebot angenommen wird.<br \/>\nBummeln war das eine, einkehren in den Lokalen und Caf\u00e9s (wer einen Sonnenplatz ergatterte, tat dies auch gern im Freien) das andere &#8211; und einkaufen das (f\u00fcr viele wichtigste) Dritte. Und so wurlte es in den Gesch\u00e4ften, egal ob es sich nun um Wintersportartikel oder Mode, um Schmuck und B\u00fccher, um D\u00fcfte und Style und, und, und handelte. Gern wurde bei einem Gesch\u00e4ft der Rabatt zum 25-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um genutzt und woanders das neue Skischuhanpassungssystem ausprobiert, hier eine Kochvorf\u00fchrung zugeschaut, dort ein Schuh f\u00fcr den Winter angezogen. Und so fiel nat\u00fcrlich das Fazit der Gesch\u00e4ftswelt mit einem zufriedenen L\u00e4cheln aus. Hier einige Kommentare, stellvertretend f\u00fcr viele Werberingler. Max Ertl: \u201eHeute hat mal wieder alles zusammengepasst!\u201c Florian Hermann vom 25-Jahr-Jubilar P&amp;M: \u201eWir sind richtig \u00fcberrannt worden &#8211; und unsere Promotion-M\u00e4dels haben ja \u00fcberall im Marktplatz toll Werbung gemacht!\u201c Christoph Huber vom Modehaus Garhammer (\u201eeinfach wunderbar\u201c) war ebenso begeistert wie Gabi Haller vom gleichnamigen Gesch\u00e4ft am Marktplatz: \u201eUnsere neuen offenen Lik\u00f6re haben voll eingeschlagen; die haben die Kunden gerne probiert.\u201c Gastronom Hermann M\u00fcller vom neuen Caf\u00e8\/Restaurant\/Vinothek am unteren Marktplatz: \u201eSo wenn\u2018s immer w\u00e4r! Es ist super gelaufen und viele neue G\u00e4ste wissen jetzt, wo wir sind!\u201c<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>PNP Bericht Freyung 29.10.2011<\/p>\n<h2><strong>Ankunft in Freyung<\/strong><\/h2>\n<p>Dieses Wochenende f\u00e4hrt die Ilztalbahn heuer zum letzten Mal &#8211; Wir haben uns bei Mitfahrenden umgeh\u00f6rt<\/p>\n<address>Von Jennifer Jahns<br \/>\n<\/address>\n<p>Freyung. Schon von weitem ist sie un\u00fcberh\u00f6rbar: Tuuut. Tuuuuut. Mehrmals k\u00fcndigt sich die Ilztalbahn mit einem lauten Hupen an. Es ist der vergangene Sonntag, 9.58 Uhr. Standort: Bahnhof Freyung. In einer Minute f\u00e4hrt die Ilztalbahn ein. Und anl\u00e4sslich der nun endenden Ilztalbahn-Saison haben wir bei den in Freyung ankommenden bzw. abfahrenden Fahrg\u00e4sten einmal nachgefragt: Wie war die Fahrt? Warum fahren sie mit? Und wo gibt\u2019s noch Verbesserungsbedarf?<br \/>\nErinnerungen an fr\u00fchere Fahrten<br \/>\nSichtlich erfreut \u00fcber das tolle Wetter ist die Familie Obermeier aus Passau. Sie sind speziell zum Wandern mit der Bahn nach Freyung gekommen &#8211; in die Buchberger Leite soll es gehen.<br \/>\n\u201eWanderer\u201c, wei\u00df Zugbegleiter Bernd Sluka, \u201esind sehr h\u00e4ufige Mitfahrer.\u201c Manch einer f\u00e4hrt bis Freyung und wandert von dort aus weiter. Andere steigen schon in Waldkirchen aus, fahren weiter nach Haidm\u00fchle oder Tschechien oder gehen in der Sau\u00dfbachklamm wandern. Hinzu kommen Neugierige, Urlauber, Ausfl\u00fcgler oder auch Nostalgiker, die schon als Kind die damalige Bahn genutzt haben.<br \/>\nSolch einen Fahrgast gibt es auch heute: Eine \u00e4ltere Dame besteigt die Ilztalbahn und erz\u00e4hlt: \u201eFr\u00fcher, als Lehrling, bin ich einmal pro Woche mit dem Zug nach Waldkirchen.\u201c Und diese Bahnfahrt m\u00f6chte sie auch heute, nach all den Jahren, wieder ausprobieren. Diesmal geht es nach Passau: \u201eZum Bummeln und zum Familien-Besuch.\u201c<br \/>\nIn der Regel am st\u00e4rksten besucht war an den vergangenen Wochenenden die jeweils mittlere der drei Fahrten, res\u00fcmiert Zugbegleiter Bernd Sluka. Meist zu zweit sind die Zugbegleiter bei den Fahrten dabei &#8211; pro Waggon einer. Bei ihnen gibt\u2019s auch die Fahrkarten.<br \/>\nUnd auch an so manch besondere Begebenheit k\u00f6nnen sich die Zugbegleiter erinnern. \u201eEine junge Familie mit einem ganz kleinen Baby hatte beispielsweise nach einer bequemen Ausflugsm\u00f6glichkeit gesucht, die sie auch mit dem Baby machen k\u00f6nnen\u201c, erinnert sich Zugbegleiterin Theresa Langer. Deshalb sind sie von Passau nach Freyung gefahren und dann gleich wieder mit dem n\u00e4chsten Zug zur\u00fcck, um einfach die Fahrt an sich zu genie\u00dfen. W\u00e4hrend des Aufenthalts in Freyung hatten wir f\u00fcr die junge Mutter und ihr Kind kurzerhand einen Waggon abgesperrt &#8211; dann konnte sie in dieser Zeit das Baby stillen.\u201c<br \/>\nGastronomie-Angebot ist ausbauf\u00e4hig<br \/>\nEtwas schade finden die Zugbegleiter Theresa Langer und Bernd Sluka, dass f\u00fcr die Ankommenden in Freyung relativ wenig rund um den Bahnhof geboten ist. \u201eDas Stehcaf\u00e9 neben dem Bahnhof macht beispielsweise leider schon um 10 Uhr zu\u201c, so Sluka. Selbst f\u00fcr die fr\u00fcheste Ankunft um 9.59 Uhr ist das nicht machbar. Auch sonst gebe es in der direkten Umgebung nur wenige M\u00f6glichkeiten auf eine kulinarische Einkehr. Die beiden Zugbegleiter hoffen darauf, dass hier in Zukunft \u201enachger\u00fcstet\u201c wird.<br \/>\nAm heutigen Samstag und morgigen Sonntag f\u00e4hrt die Ilztalbahn f\u00fcr dieses Jahr zum letzten Mal. Die Fahrtzeiten an beiden Tagen: ab 8.42, 12.42 und 16.42 Uhr von Passau nach Freyung, sowie ab 10.35, 14.35 und 18.35 Uhr von Freyung wieder zur\u00fcck nach Passau.\u00a0\u00a0\u00a0 Weitere Infos &#8211; auch zu den anderen Haltestellen &#8211; gibt\u2019s unter www.ilztalbahn.eu. Am 28. April soll die ITB-Saison im kommenden Jahr wieder starten.<\/p>\n<address>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/address>\n<address>PNP 17.10.2011:<br \/>\n<\/address>\n<p><strong>Mit der Ilztalbahn nach Passau<\/strong><br \/>\nAusflug des Vereins Pro-Nationalpark mit historischem Stadtspaziergang<\/p>\n<p>FRG. Nach beinahe 30 Jahren wurde auf der Strecke Passau-Freyung durch das herrliche Ilztal der Bahnbetrieb wieder aufgenommen. Der Verein Pro-Nationalpark Freyung-Grafenau e.V. ist seit einigen Jahren Mitglied im F\u00f6rderverein Ilztalbahn. Mit dem Vereinsausflug unter der F\u00fchrung von Heinrich Vierlinger sollte den Mitgliedern und Freunden das Bahnvergn\u00fcgen in Verbindung mit einem kurzweiligen historischen Stadtspaziergang geboten werden. Gleichzeitig wollte man damit auch die Verbundenheit mit den Verantwortlichen der Ilztalbahn zeigen und durch die Fahrt deren Engagement unterst\u00fctzen. &#8211; pnp<\/p>\n<address>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/address>\n<address> <\/address>\n<address><a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20111006-Freyung-ITB-SonnytagPNP-.pdf\">20111006 Freyung ITB SonnytagPNP &#8211;<\/a><br \/>\n<\/address>\n<address>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/address>\n<address>PNP FRG 30.09.2011:<br \/>\n<\/address>\n<p>Im Oktober fahren die Z\u00fcge anders<\/p>\n<h2><strong>Ge\u00e4nderter ITB-Fahrplan<\/strong><\/h2>\n<p>FRG. Am Sonntag 2. Oktober wechselt der Fahrplan der Z\u00fcge zwischen Passau und Freyung. Bis 30. Oktober fahren &#8211; u.a. wegen den k\u00fcrzer werdenden Tagen &#8211; die gr\u00fcnen Waldbahn-Shuttles nur noch drei Mal an den Samstagen und Sonntagen: Passau ab 8.42, 12.42 und 16.42 Uhr, Freyung ab 10.35, 14.35 und 18.35 Uhr. Die entsprechenden Ankunftszeiten in Freyung sind aus Passau: 9.59, 13.59 und 17.59 Uhr, in Passau aus Freyung: 11.55, 15.55 und 19.55 Uhr. Auch die Fahrzeiten der tschechischen Eisenbahn Cesk\u00e9 dr\u00e1hy (CD) ver\u00e4ndern sich ab Sonntag. Das bedeutet unter anderem f\u00fcr S\u00fcdb\u00f6hmenreisende, dass eine Fahrt nach Krumau nicht mehr so attraktiv ist, dagegen eine Fahrt von Waldkirchen kommend \u00fcber den neuen Bahnhof Nov\u00e9 \u00dadol\u00ed (Neuthal) mit den Z\u00fcgen der Tschechischen Staatsbahn CD z.B. nach Prachatice\/Prachatitz und Vimperk\/Winterberg, schon. Das ITB-\u201eDonau-Moldau-Ticket\u201c bleibt wie gewohnt im Angebot.<\/p>\n<address>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/address>\n<address>PNP Freyung 02.09.2011<br \/>\n<\/address>\n<h2><strong>Marktw\u00e4chter geleitet Bahnfahrer zum Schloss<\/strong><\/h2>\n<p>Freyung. Wer an diesem Wochenende mit der Ilztalbahn nach Freyung kommt, wird anl\u00e4sslich des Schlossfestes schon bei der Ankunft standesgem\u00e4\u00df empfangen &#8211; n\u00e4mlich vom Marktw\u00e4chter. Denn der \u201eHistorische Verein in der Freyung\u201c setzt einen Shuttlebus ein, mit dem die Bahnfahrer gleich weiter Richtung Schlossfest fahren k\u00f6nnen. Und damit sie dort auch sicher<br \/>\nankommen, geh\u00f6rt ein Marktw\u00e4chter in voller Montur eben unbedingt dazu. Das soll f\u00fcr Aufmerksamkeit bei den Ank\u00f6mmlingen per Zug in der Kreisstadt sorgen und m\u00f6glichst viele zu einem Abstecher Richtung Schlossfest veranlassen, hofft Christian Kilger, der den Bus-Service organisiert hat. So k\u00f6nnen dann die Bahnfahrer am Samstag um 11 und um 15 Uhr am Freyunger Bahnhof in den Shuttlebus steigen und zum Schlossfest fahren; zur\u00fcck zum Bahnhof geht es dann rechtzeitig, um die Z\u00fcge entweder um 15.35 Uhr oder um 19. 35 Uhr zu erreichen. Auch am Sonntag gibt es einen Fahrdienst, allerdings nur eine Hinfahrt um 11 Uhr und die R\u00fcckfahrt dann zum Zug um 15.35 Uhr, da an diesem Tag das Programm auf dem Schlossfest bereits eher endet. &#8211; l\u00f6w<\/p>\n<p><strong>Brosch\u00fcre soll Zugfahrer in die Stadt ziehen<\/strong><\/p>\n<p>Freyunger Tourist-Info stellt Tipps f\u00fcr Bahnfahrer zusammen &#8211; Auch die Gastronomie reagiert auf gr\u00f6\u00dfere Nachfrage<\/p>\n<address>Von Doris L\u00f6w<\/address>\n<p>Freyung. Die Bahn kommt, die G\u00e4ste steigen in Freyung aus und alles ist geschlossen? Ein Vorurteil, das nur teilweise stimmt und dringend der Aufkl\u00e4rung bedarf, fand die Tourist-Info der Stadt Freyung und wird damit wohl nicht nur bei den Bahnfahrern und Ausfl\u00fcglern auf offene Ohren sto\u00dfen. Ab sofort gibt es komprimiert in einer vierfarbigen Brosch\u00fcre Tipps zu Wanderrouten, weiterf\u00fchrenden Busverbindungen und nat\u00fcrlich alles, was man in der Kreisstadt Freyung an den Samstagen und Sonntagen mit Bahnverkehr unternehmen kann &#8211; vom Museumsbesuch bis hin zur Erkundung der Buchberger Leite. Und nat\u00fcrlich sind auch der komplette Ilztalbahn-Fahrplan, Busanbindung Richtung Nachbargemeinden, Nationalpark und nach Tschechien detailliert mit Abfahrts- und Ankunftszeiten aufgef\u00fchrt.<br \/>\n\u201eWas kann man denn hier machen?\u201c Eine Frage von zahlreichen Bahn-Ausfl\u00fcglern, mit der es Renate Liebl vom Tourismusb\u00fcro in den vergangenen Wochen immer wieder zu tun hatte. \u201eEs ist ja nicht so, dass es kein Angebot g\u00e4be. Aber es fehlte die Information f\u00fcr die Ausfl\u00fcgler\u201c, sagt Renate Liebl. Also hat man reagiert: In nur drei Wochen wurde eine 15-seitige Brosch\u00fcre gestaltet, in der vor allem die Sehensw\u00fcrdigkeiten der Kreisstadt aufgef\u00fchrt werden, aber eben auch vieles, was die G\u00e4ste von Freyung aus unternehmen k\u00f6nnen.<br \/>\n\u201eWichtig ist vor allem, dass die Fahrg\u00e4ste Angebote bekommen, die so abgestimmt sind, dass man immer gen\u00fcgend Zeit hat, um einen entspannten Ausflug genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Ohne Angst zu haben, wom\u00f6glich den Zug zur\u00fcck zu verpassen\u201c, betont auch Hermann Schoyerer von den Ilztalbahnfreunden. Im Zug zwischen Passau und Freyung werden die Brosch\u00fcren bereits kostenlos an die Fahrg\u00e4ste verteilt, damit sie sich w\u00e4hrend der Fahrt schon auf die Region Freyung einstimmen k\u00f6nnen. Auch an den Haltepunkten sind die Brosch\u00fcren zu erhalten und nat\u00fcrlich in der Tourist-Info.<br \/>\nDie erste Ausgabe ist zun\u00e4chst in einer Auflage von 2000 St\u00fcck gedruckt worden. \u201eDie Saison geht ja noch bis Ende September, ab 2. Oktober setzt der Winterfahrplan mit drei statt der bisherigen vier Zugpaare ein. Daher haben wir nur eine relativ kleine Auflage. Aber wir wollten die Infos unbedingt noch auf den Weg bringen\u201c, sagt Renate Liebl. F\u00fcr das kommende Jahr k\u00f6nne die Brosch\u00fcre durchaus noch umfangreicher gestaltet werden, vor allem auch was Tipps zur Gastronomie in Freyung angeht. Denn viele Bahnfahrg\u00e4ste w\u00fcrden sich auch beklagen, dass hier das Angebot in Freyung gerade an den Sonntagen einiges zu w\u00fcnschen \u00fcbrig l\u00e4sst, h\u00f6rt Hermann Schoyerer immer wieder in zahlreichen Gespr\u00e4chen mit den Bahnfahrern auf der Linie nach Freyung. \u201eDabei hat gerade Freyung ja das gro\u00dfe Plus, dass sich der Bahnhof zentrumsnah befindet. Das sollte man wirklich beim Marketing nutzen\u201c, so Schoyerer.<br \/>\n<strong>Auch die Wirte werden aktiv <\/strong><br \/>\nDieses Problems ist man sich indessen auch bei der Wirtegemeinschaft bewusst und will nun ebenfalls schnell reagieren. Eventuell k\u00f6nnte eine Art \u201eDienstplan\u201c aufgestellt werden, nach dem immer sicher gestellt ist, dass es auch mindestens ein zentrales Lokal gibt, in dem nicht nur Kaffee und Kuchen serviert werden, sondern wo es auch zu nachmitt\u00e4glicher Stunden noch ein Mittagessen oder eine Brotzeit gibt. Wirtegemeinschafts-Vorsitzender Tom Andres hat festgestellt, dass gerade die Zugfahrg\u00e4ste, die an den Sonntagen mit der Bahn gegen 11 Uhr in Freyung eintreffen, gerne zum Mittagsmen\u00fc kommen. \u201eEs gibt ja bereits eine Brosch\u00fcre der Freyunger Gasth\u00e4user und Cafes mit \u00d6ffnungszeiten und Angebot. Sie wird derzeit gerade auf den aktuellen Stand gebracht und neu gedruckt\u201c, berichtet Andres und spekuliert zudem darauf, dass die \u00d6ffnungszeiten der Wirtsh\u00e4user dem Bedarf angepasst werden m\u00fcssten. Denn dass die Bahnfahrer eine gute Kundschaft sein k\u00f6nnen, wenn das Angebot stimmt, das sei keine Frage. \u201eWir haben jetzt die Erfahrung aus den vergangenen Wochen und daraus werden wir auch etwas machen\u201c, sagt der Gastronom. Er k\u00f6nnte sich auch vorstellen, dass in der Sommersaison 2012 an Sonntagen \u00e4hnlich den fr\u00fcheren Pflasterlfesten ohne Verkehr auf dem Stadtplatz gr\u00f6\u00dfere Veranstaltungen organisiert werden. \u201eViele G\u00e4ste fragen auch nach einem Biergarten. Da wird es bald M\u00f6glichkeiten geben, wenn Kirchplatz und Veichthaus umgebaut sind\u201c, blickt Andres in die Zukunft.<br \/>\nZahlreiche Gasth\u00e4user, die nicht direkt im Zentrum von Freyung angesiedelt sind, sondern beispielsweise in den D\u00f6rfern rund um Freyung bzw. in den Nachbargemeinden waren \u00fcberrascht, dass die Bahnfahrer gerne die Gelegenheit nutzen, um nach einen kurzen Spaziergang einzukehren. Ob auf dem Geyersberg, in Kreuzberg oder Falkenbach &#8211; seitdem die Ilztalbahn f\u00e4hrt, ist vor allem an den Sonntagen sehr viel mehr los.<br \/>\nDarauf m\u00fcsse man reagieren, betont ebenfalls Hermann Schoyerer mit Blick auf die Gastronomie. Wenngleich er sich bewusst ist: \u201eDieses erste halbe Jahr Betriebszeit der Ilztalbahn war nat\u00fcrlich ein St\u00fcck weit ausprobieren und ausloten was die Ausfl\u00fcgler an Angeboten verlangen. Die Leute sind ja nun in der Stadt &#8211; da k\u00f6nnen beide Seiten davon profitieren\u201c, ist Schoyerer \u00fcberzeugt. In diesem Zusammenhang betont er auch, dass man in Sachen Fahrradtransport noch einiges investieren und verbessern werde, sowohl im Zug selbst als auch bei den weiterf\u00fchrenden Buslinien.<br \/>\n<strong>Am Fahrplan 2012<\/strong> <strong>wird bald gefeilt<\/strong><br \/>\nIn den n\u00e4chsten vier Wochen starten nun die Planungen f\u00fcr den Fahrplan zur Sommersaison 2012, in den die ersten Erfahrungen auch was das Drumherum um die Zugfahrt angeht, eingearbeitet werden sollen, alles in enger Abstimmung mit den Kommunen l\u00e4ngs der Trasse. So werden sp\u00e4testens im kommenden Fr\u00fchjahr vom Freyunger Bahnhof aus die Beschilderungen f\u00fcr Ausflugsziele und Gastronomie auf Vordermann gebracht. Und man will verst\u00e4rkt Werbung machen, wenn in Freyung und Umgebung besondere Wochenendveranstaltungen laufen, sagt 2. B\u00fcrgermeister Sebastian Gruber. \u201eDa m\u00fcssen aber auch die Veranstalter ihre Termine mitteilen, so dass eine Abstimmung m\u00f6glich ist\u201c, appelliert Gruber.<br \/>\nBeste Gelegenheit daf\u00fcr ist schon an diesem Wochenende, wenn von Freitag bis Sonntag das Freyunger Schlossfest beim Schloss Wolfstein l\u00e4uft. Darauf wird dann schon im Passauer Bahnhof hingewiesen und vom Freyunger Bahnhof f\u00e4hrt ein Shuttlebus zum Schloss Wolfstein (siehe Kasten links). Der Reise ins Mittelalter mit einer modernen Bahn steht also nichts mehr im Wege.<\/p>\n<address> <\/address>\n<address>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/address>\n<address>PNP FRG-regional 25.08.2011:<\/address>\n<p><strong>\u201eDie Ilztalbahn ist angekommen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>ITB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Prof. Schempf spricht nach den ersten sechs Betriebs-Wochenenden von einem vollen Erfolg<\/p>\n<address>Von Peter P\u00fcschel<\/address>\n<p>Freyung\/Waldkirchen. Der gr\u00fcn-gelbe Regio-Shuttle f\u00e4hrt im wahrsten Sinne auf der Erfolgs-Schiene: Nach den ersten sechs Betriebs-Wochenenden der reaktivierten Ilztalbahn zieht ITB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Prof. Dr. Wolfgang Schempf auf PNP-Anfrage eine erste Bilanz. Und die k\u00f6nnte besser kaum ausfallen.<br \/>\nSeit 16. Juli verkehren an jedem Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen je vier Zugpaare zwischen Passau und Freyung &#8211; 13 Betriebstage haben die verantwortlichen und die ehrenamtlichen Ilztalbahner also bereits bew\u00e4ltigt. \u201eMit Ausnahme des letzten Sonntags im Juli, als es wirklich den ganzen Tag regnete, hatten wir t\u00e4glich \u00fcber 1000 Fahrg\u00e4ste\u201c, sagt Prof. Schempf. (Anmerkung der Redaktion: Wie bei der DB wird hier ein Fahrgast, der hin und dann auf der selben Strecke wieder zur\u00fcck f\u00e4hrt, doppelt gerechnet.) Die Spitzenwerte lieferten der 14. August und der 20. August mit jeweils \u00fcber 1500 Fahrg\u00e4sten. Da war man nicht mehr in der Lage, allen Fahrg\u00e4sten auch einen Sitzplatz anzubieten&#8230;<br \/>\nDamit schreibt die ITB deutlich schwarze Zahlen: \u201ePro Betriebstag reichen um die 700 Fahrg\u00e4ste, damit es sich rechnet\u201c, so Prof. Schempf, \u201eso sind wir jetzt in der Lage, alle direkten Kosten aus dem Bahnbetrieb selbst zu decken und R\u00fccklagen f\u00fcr die weitere Strecken-Ert\u00fcchtigung zu bilden.\u201c<br \/>\nDB verkauft schon Tickets bis Freyung<br \/>\nObwohl die meisten Fahrg\u00e4ste auf ihrem Ausflug Hin- und R\u00fcckfahrt mit der Ilztalbahn unternehmen, gibt es vereinzelt auch Leute, die nur die einfache Strecke mitfahren. So erinnert sich Schempf an eine Radlergruppe aus Waldkirchen, die nach Passau geradelt und dann mit dem Nachmittagszug zur\u00fcck nach Waldkirchen gefahren ist. Oder an jene vier Unteroffziersanw\u00e4rter, die letzten Sonntag mit der Bahn anreisten, um ihren Dienst in der Freyunger Kaserne anzutreten &#8211; und die letzten 50 Kilometer in der Ilztalbahn sa\u00dfen.<br \/>\nWobei letzteres auf ein bislang ungel\u00f6stes Problem hinweist: Die Ilztalbahn ist zwar ein reines Freizeit- und Ausflugsangebot, aber sie ist im offiziellen Kursbuch vertreten und damit auch in allen elektronischen Auskunftsmedien. Wenn nun zum Beispiel ein Gast aus Hamburg an einem Samstag nach Freyung in Urlaub anreisen will und auf www.bahn.de nach einer passenden Verbindung sucht, dann wird ihm auch die Ilztalbahn als Reisem\u00f6glichkeit angeboten, und es wird ihm dann eine entsprechende Fahrkarte bis nach Freyung verkauft &#8211; obwohl die DB mit der ITB noch keinerlei Vereinbarung zwecks Kosten\u00fcbernahme getroffen hat. \u201eIn solchen F\u00e4llen sind wir aber kulant. Unsere Zugbegleiter sind angewiesen, nicht nachzukassieren\u201c, sagt Prof. Schempf.<br \/>\nAuch in Sachen \u201eBayernticket\u201c war bislang noch niemand bereit, mit der ITB zu verhandeln.<br \/>\nWo wir gerade bei den kleineren Startschwierigkeiten sind: \u201eDer reine Betrieb l\u00e4uft super, ein Problem ist aber die unbefriedigende Situation im Passauer Bahnhof\u201c, sagt Prof. Thomas Schempf. Urspr\u00fcnglich war Gleis 1 f\u00fcr die Ilztalbahn geplant, aus betrieblichen Gr\u00fcnden wurde es aber Gleis 6 &#8211; und deshalb m\u00fcssen jetzt alle Radler ihre Fahrr\u00e4der durch den Tunnel tragen. Und Rollstuhlfahrer k\u00f6nnen nur bef\u00f6rdert werden, wenn sie sich einen Tag vorher anmelden &#8211; um vorschriftsgem\u00e4\u00df von einem Bahnmitarbeiter von Gleis 6 \u00fcber die Gleise gef\u00fchrt zu werden. Und dann gibt es in Passau immer Tohuwaboho zu den Hauptverkehrszeiten: Die DB hat die Bahnfahrer generell so \u201eerzogen\u201c, dass sie nicht ohne Fahrkarte in einen Zug einsteigen: Deshalb stehen die Ilztalbahn-Fahrg\u00e4ste auch jedes Mal in Scharen vor dem Reisezentrum im Bahnhof Schlange, um dann erst zu erfahren, dass es in diesem Fall die Fahrkarten direkt im Zug gibt &#8230;<br \/>\nDennoch spricht Prof. Schempf von einem Erfolg. \u201eDer gr\u00f6\u00dfte Erfolg dabei ist: Die Ilztalbahn ist angekommen &#8211; bei den Menschen in ihrer Planung von Freizeitaktivit\u00e4ten. F\u00fcr einige ist es schon fast Gewohnheit, die Bahn f\u00fcr Wanderungen an der Ilz zu nutzen. Und das ist alles ganz schnell passiert.\u201c<br \/>\nAuch das Donau-Moldau-Ticket f\u00fcr Ausfl\u00fcge \u00fcber Waldkirchen und Haidm\u00fchle hin\u00fcber ins B\u00f6hmische oder nach Krumau schlage jetzt allm\u00e4hlich ein. \u201eDa l\u00e4uft mittlerweile ganz viel Werbung \u00fcber Vermieter und Tourismusb\u00fcros.\u201c An allen Haltepunkten weisen Faltbl\u00e4tter auf die Angebote hin, \u201eund auch im Internet spricht sich die Ilztalbahn mittlerweile rum.\u201c<br \/>\nEnde Oktober endet die erste Ilztalbahn-Saison fahrplanm\u00e4\u00dfig. An eine Ausweitung des Angebots n\u00e4chstes Jahr ist f\u00fcr ITB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Schempf aber nicht zu denken: \u201eWas wir machen ist eine Leistung b\u00fcrgerschaftlichen Engagements, das auf Ehrenamt fu\u00dft. Sogar unsere Lokf\u00fchrer bilden wir selber aus. Mit unserem Sommer-Angebot ist die Grenze der Ehrenamtlichkeit ausgereizt.\u201c Dabei erf\u00fclle die Ilztalbahn genau den ihr zugedachten Zweck: ein Angebot f\u00fcr Freizeit und Urlaub zu sein. \u201eZudem hat Freyung durch die Ausweitung der Busverkehre jetzt auch an Wochenenden wieder vier Mal am Tag eine echte \u00d6PNV-Anbindung Richtung Nationalpark und Grenze bekommen.\u201c<br \/>\nUm die Bahn-Strecke auch anderweitig nutzen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssten andere t\u00e4tig werden. Ein echter Regel-Regionalverkehr zum Beispiel m\u00fcsste vom Freistaat Bayern bestellt und finanziert werden. Und da tut sich nichts.<br \/>\nGro\u00dfes Interesse an Holztransporten<br \/>\nDagegen gibt es bei einigen gro\u00dfen S\u00e4gewerken in Bayern und \u00d6sterreich reges Interesse an Holztransporten auf der Schiene. \u201eDa w\u00e4re Waldkirchen als Verladebahnhof f\u00fcr uns interessant\u201c, sagt Prof. Schempf, \u201eaber da m\u00fcssen wir erst die Ladefl\u00e4chen von der DB hinzupachten, und die Verhandlungen laufen wie immer ziemlich z\u00e4h.\u201c Au\u00dferdem erfordern Holzwaggons h\u00f6here Achslasten, \u201edeshalb m\u00fcssen vorher zwischen Waldkirchen und Passau erst noch zwei Br\u00fccken entsprechend ert\u00fcchtigt werden.\u201c Also: \u201eDa wird wohl was kommen, aber das m\u00fcssen wir erst regeln.\u201c<br \/>\nAuch von Seiten der Bundeswehr gebe es \u201eklare Signale\u201c, dass sie die Bahn in Zukunft wieder f\u00fcr Transporte und Verlegungen nutzen will.<br \/>\n\u00dcbrigens: Der Erfolg treibt nicht nur G\u00e4ste in die Z\u00fcge, sondern auch neue Mitglieder in den Ilztalbahn-F\u00f6rderverein: \u201eWir gehen auf die 700 Mitglieder zu\u201c, freut sich Prof. Schempf.<\/p>\n<address> <\/address>\n<address>\n<address>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/address>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/address>\n<address>PNP vom 24.08.11<br \/>\n<\/address>\n<p><strong>In R\u00f6hrnbach ist allerhand geboten -36. Flohmarkt im Markt mit Herz <\/strong><\/p>\n<p>Ab den fr\u00fchen Morgenstunden viel Spa\u00df und Heiterkeit<\/p>\n<address>Von Norbert Peter<\/address>\n<p>R\u00f6hrnbach. Am 28. August steht der Markt R\u00f6hrnbach ganz im Zeichen des traditionellen Flohmarktes, der heuer in seiner 36. Auflage auf dem Marktplatz anrollt.<br \/>\nVereine, Organisationen und Verb\u00e4nde aus dem Bereich der Marktgemeinde stellen sich wieder in den Dienst der guten Sache. Schon fr\u00fch morgens werden jene auftauchen, die sich ein Schn\u00e4ppchen angeln wollen, und davon sind beim Flohmarkt einige auf Lager.<br \/>\nDas Flohmarktgremium \u201eAktion Kinder und Jugend\u201c hat mit den beteiligten Gruppen ein kurzweiliges und vielf\u00e4ltiges Programm zusammengestellt. Egal, ob man einen gem\u00fctlichen Sonntag mit Schmankerln und den dazugeh\u00f6rigen Getr\u00e4nken bei z\u00fcnftiger Musik verbringen will, auf Schn\u00e4ppchenjagd geht oder sich beim attraktiven Rahmenprogramm vergn\u00fcgen will &#8211; R\u00f6hrnbach ist bestens ger\u00fcstet.<br \/>\nDas musikalische Programm auf der B\u00fchne 1: Von 10 bis 13 Uhr spielt die Blaskapelle Kreuzberg auf, von 13.30 bis 17 Uhr der Musikantenstammtisch aus Gro\u00dfwiesen und von 17.30 bis 19.30 Uhr liefert Hot Sausage Rockabilly, Boogie and Rock\u2019n\u2018Roll.<br \/>\nDas Programm auf der B\u00fchne 2: Von 10.30 bis 11 Uhr Square Dance Club \u201eThe Salt Traders\u201c, 13 bis 13.30 Uhr Auftritt der Tanzgruppe \u201eWaidler Buam\u201c Waldkirchen, 14 bis 14.30 Uhr 2. Karateclub Bayerwald, 15 bis 15.30 Uhr Kindertanzgarde des SV R\u00f6hrnbach.<br \/>\nDen ganzen Tag \u00fcber finden die Veranstaltungen Kinderschminken, H\u00fcpfburg, Bogenschie\u00dfen, Bungee-Trampolin, Fahrten mit dem chinesischen Polizei-Motorrad, Biertraglsteigen und Pony-Reiten statt. Viele Vereine in und um R\u00f6hrnbach k\u00fcmmern sich um die Gestaltung.<br \/>\nBeim Bungee-Trampolin fangen zwei kleine Bungee-Seile den Springer immer wieder sanft auf und sorgen somit f\u00fcr ein kontrolliertes Aufkommen im Trampolinzentrum. Auch unge\u00fcbte Personen k\u00f6nnen mehrfache Vor- oder R\u00fcckw\u00e4rtssalti schlagen, Kinder und Jugendliche erfreuen sich an diesem bisher unbekannten, schwerelosen Hochgef\u00fchl. Das Bungee-Trampolin vermittelt zudem das Gef\u00fchl der Schwerelosigkeit, trainiert die K\u00f6rperkoordination und ist in punkto Attraktivit\u00e4t f\u00fcr jedermann ungeschlagener Spitzenreiter.<br \/>\nRundum bestens vorbereitet w\u00fcnschen die Veranstalter dem Publikum im \u201eMarkt mit Herz\u201c viel Vergn\u00fcgen und Sonnenschein in den Stunden auf dem Marktplatz.<\/p>\n<address>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/address>\n<address>Artikel PNP Frg-Regional 23.08.2011:<br \/>\n<\/address>\n<address> <\/address>\n<p><strong>Haidm\u00fchler Feuerwehr macht der Lok Dampf<\/strong><\/p>\n<p><strong>Au\u00dfergew\u00f6hnlicher \u201eAuslandseinsatz\u201c: Hilfe am neugestalteten Bahnhof Nove Udoli<\/strong><\/p>\n<address> Von Otto Draxinger<\/address>\n<p>Haidm\u00fchle\/Nove Udoli (CZ). Gro\u00dfz\u00fcgig saniert und ausgebaut wurde in den vergangenen Wochen der tschechische Grenzbahnhof in Nove Udoli (Neuthal) unweit von Haidm\u00fchle. Z\u00fcge verkehren von dort seit l\u00e4ngerem in Vernetzung mit der Ilztalbahn (ITB) im Stundentakt in Richtung Krumau\/Budweis oder Wallern. Vor etwa zwei Wochen konnten nun auch die umfangreichen Bauarbeiten abgeschlossen werden. Grund genug also, dies mit zwei nostalgischen Dampfzugfahrten zwischen Nove Udoli und Horni Plana und in Anwesenheit auch von Vertretern der Ilztalbahn sowie der s\u00fcdb\u00f6hmischen Regionalbahnen geb\u00fchrend zu feiern.<br \/>\nBevor aber vormittags und nachmittags die 250 Pferdest\u00e4rken leistende Dampflok aus der Zeit der Donaumonarchie zur Freude der vielen wartenden Bahnfreunde schnaubend und qualmend mehrere nostalgische Personenw\u00e4gen in den neuen Grenzbahnhof hineinzog, da r\u00fcckte erst einmal ein gutes Dutzend Uniformierte der Haidm\u00fchler Feuerwehr in teils historischer Montur an &#8211; der noch mit WOS-Kennzeichen versehene Hatz-Bulldog zog den Spritzenwagen.<br \/>\nNoch rechtzeitig vor Zug-Ankunft galt es n\u00e4mlich eine etwa hundert Meter lange Schlauchleitung aufzubauen, denn die alte Dampflok hatte an dem strahlenden Sommertag m\u00e4chtig Durst. \u201eVodojem 4 m3\u201c, viertausend Liter Wasser fasst der \u201eBauch\u201c der im Jahr 1901 erbauten Dampflok. Aber das bereitete dem greisen 28 PS starken VW-Motor der Haidm\u00fchler Wehr keine gr\u00f6\u00dferen Probleme. Mit nur wenigen Kurbelumdrehungen startete und schnurrte er gewohnt zuverl\u00e4ssig vor sich hin und schon bald hatte der 56 Jahre alte \u201eK\u00e4fermotor\u201c den Kessel mit frischem Wasser aus dem Grenzbach vollgepumpt.<br \/>\nZustande gebracht hatte diese unb\u00fcrokratische grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit eigentlich Manfred Gansmeier, ehemaliger Zollbeamter und bekennender Eisenbahnfreund. Weil es auf tschechischer Seite entlang der Bahnstrecke nur zwei \u201eWassertankstellen\u201c gibt und in Nove Udoli eben keine, setzte er sich nach einem Gespr\u00e4ch mit dem Vertreter der s\u00fcdb\u00f6hmischen Regionalbahnen, Pavel Kosmata, mit der Haidm\u00fchler Feuerwehr in Verbindung &#8211; und Vorstand Siegfried Nachbar sowie Kommandant Harald Gibis sagten ihre Unterst\u00fctzung sofort zu. Auch B\u00fcrgermeister Fritz Gibis, der als oberster Feuerwehrchef den \u201eAuslandseinsatz\u201c seiner Wehr vor Ort begleitete, freute sich sehr \u00fcber die gelungene gutnachbarliche Zusammenarbeit.<br \/>\nW\u00e4hrenddessen setzten sich aber die \u201eAntonin Rausch\u201c bzw. die \u201eAdalbert Stifter\u201c, wie die historischen Vormittags- bzw. Nachmittagsz\u00fcge nach B\u00f6hmerwald-Schriftstellern benannt wurden, wieder frisch gest\u00e4rkt durch die herrliche B\u00f6hmerwald-Landschaft des Nationalparks Sumava in Bewegung und die vielen zur\u00fcckwinkenden Mitfahrenden f\u00fchlten sich bereits in l\u00e4ngst vergangene Zeiten versetzt.<br \/>\nAm Grenzbahnhof zur\u00fcck blieben derweil die Haidm\u00fchler Feuerwehrler, ebenfalls ihren gro\u00dfen Durst l\u00f6schend und zufrieden ob ihres au\u00dfergew\u00f6hnlichen Einsatzes.<\/p>\n<address>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/address>\n<address><em>Freizeitseite PNP am 12.08.2011<\/em><\/address>\n<p>Am langen Wochenende: Ein Ausflug mit der Ilztalbahn<\/p>\n<p><strong>Am Samstag Musikantenzug &#8211; Ab Freyung weiter mit dem Bus bis nach Buchwald<\/strong><br \/>\nFreyung-Grafenau. Wer am langen Wochenende einen Ausflug mit dem Zug machen m\u00f6chte, dem bietet die Ilztalbahn viele M\u00f6glichkeiten. Auch am Montag, dem Feiertag, f\u00e4hrt die Bahn im gewohnten Takt.<br \/>\nAm Samstag steht eine ganz besondere Fahrt auf dem Programm: Ein Musikantenzug steuert von Passau aus die Endstation Freyung an. Alle Freunde von spontaner, bayerischer, unverst\u00e4rkter, lustiger Sanges- und Musikantenkunst k\u00f6nnen gerne dazusto\u00dfen: Abfahrt ist um 9.42 Uhr am Bahnhof Passau, die Fahrt geht \u00fcber R\u00f6hrnbach, wo der Zug um 10.22 Uhr h\u00e4lt, weiter geht es nach Waldkirchen, wo der Zug um 10.40 Uhr eintrifft &#8211; Endstation ist Freyung.<br \/>\nDem leiblichen Wohl wird am Stadtplatz im Br\u00e4ust\u00fcberl gefr\u00f6nt. Nach der St\u00e4rkung geht\u2019s um 15.35 Uhr wieder zur\u00fcck nach Passau. Dort klingt abends das fr\u00f6hliche Treffen im Gasthaus Streiblwirt am Rittsteig aus. Wer auf den Musikantenzug Lust bekommen hat, kann sich im Zug Karten besorgen.<\/p>\n<p>Wer an der Endstation in Freyung von Bahn auf Bus umsteigen m\u00f6chte, hat die M\u00f6glichkeit: Die Linie RBO-Bus-Linie 6163 f\u00e4hrt an Wochenenden ab dem Bahnhof Freyung \u00fcber Finsterau zum Freilichtmuseum und weiter nach Buchwald\/Bucina zur Landesgrenze. Jeden Samstag, Sonntag und Feiertag f\u00e4hrt der Bus diese Stationen an. In Buchwald warten sowohl bekannt gute gastronomische M\u00f6glichkeiten, als auch weite Wander- und Fahrradm\u00f6glichkeiten. Manche Zeugen der fr\u00fcheren Siedlungen &#8211; wie zum Beispiel der F\u00fcrstenhuter Friedhof oder das \u201eHajenka\u201c-Wirtshaus auf den grenznahen Hochebenen &#8211; k\u00f6nnen erwandert werden.<br \/>\nDie Abfahrtszeiten ab dem Bahnhof Freyung sind: 8.52 Uhr, 11.02 Uhr, 13.54 Uhr und 17.54 Uhr. R\u00fcckfahrten von Buchwald sind um 9.40 Uhr, 12.40 Uhr, 14.47 Uhr und 18.47 Uhr. Diese Buszeiten sind mit den Bahnankunfts- und Abfahrtszeiten der Ilztalbahn gekoppelt. (Info-Telefon: 08581\/971118; ITB Bahninformationen: www.ilztalbahn-gmbh.de<br \/>\nEine weitere Ausflugsm\u00f6glichkeit: Bis Ende September Tagesausflug ab\/bis Passau nach Cesky Krumlov in der ITB-Hauptsaison bis : Sechs Stunden Aufenthalt am Ziel mit nur einer Fahrkarte (zum Beispiel dem Donau-Moldau-Ticket der ITB).<br \/>\nDer Fahrplan: Passau Hbf ab 7.37 Uhr mit der Ilztalbahn; Waldkirchen\u00a0\u00a0\u00a0 an 8.32 Uhr, ab 8.35 Uhr mit dem Bus nach Haidm\u00fchle-Grenze; Fu\u00dfweg ca. 200 Meter zum Bahnhof Nove Udoli, hier ab 9.17 Uhr Zug nach Cesky Krumlov (an 10.59 Uhr). Vom Bahnhof Krumau etwa sind es etwa 25 Minuten Fu\u00dfweg nach Krumau Altstadt, g\u00fcnstige Taxis sind eine Alternative. R\u00fcckfahrt ab 17.01 Uhr mit dem Zug nach Nove Udoli (an 18.47 Uhr), Haidm\u00fchle-Grenze ab 19.17 Uhr mit dem Bus nach Waldkirchen, ab 20 Uhr weiter mit der Ilztalbahn zur\u00fcck nach Passau (Hbf an 20.55 Uhr) &#8211; <em>pnp<\/em><\/p>\n<address>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/address>\n<address> <\/address>\n<address>Am Mittwoch 03.08.2011 in der PNP, Bayernteil und im FRG-regional Teil:<br \/>\n<\/address>\n<h2>LESERBRIEFE<\/h2>\n<h3>Lippenbekenntnisse<\/h3>\n<p>Zum Bericht \u201eDritte Startbahn genehmigt\u201c vom 27. Juli:<br \/>\n\u201eDer Bau einer dritten Startbahn am M\u00fcnchner Flughafen l\u00f6st zu Recht nicht nur bei den Anwohnern vehemente Gegenreaktionen aus. Die von der CSU (erst seit neuestem!) vertretene Meinungs\u00e4nderung in Sachen Atomenergie klingt eher scheinheilig, wenn man die Position dieser Partei und ihres Koalitionspartners bez\u00fcglich des Baus einer dritten Startbahn im Erdinger Moos kennt. Einesteils will man die teuflische Atomtechnologie ausschalten, andererseits toleriert man die immense, ungebremste Luftverschmutzung, die durch den zunehmenden Flugverkehr entsteht, und rechtfertigt dies z. B. mit der Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen und der Aufwertung des M\u00fcnchner Raums. Schon jetzt starten und landen st\u00fcndlich bis zu 70 Maschinen &#8211; man bedenke den CO2-Aussto\u00df durch den Bau einer weiteren Startbahn! Wer au\u00dferdem die Entwicklung im internationalen Flugverkehr verfolgt, muss tatenlos zusehen, wie etwa allein der Staat Dubai sich anschickt, alle F\u00e4den in die Hand zu bekommen und den europ\u00e4ischen Flugh\u00e4fen das Wasser abzugraben. Was bringt denn eigentlich noch das M\u00fcnchner Projekt? Enorme Kosten entstehen (abgesehen von den Umweltsch\u00e4den), die man z. B. in die regionale Infrastruktur auch au\u00dferhalb des M\u00fcnchner Dunstkreises stecken k\u00f6nnte. Die Flughafengesellschaft beteuert zwar, dass der geplante Bau haupts\u00e4chlich von ihr getragen w\u00fcrde, aber der Steuerzahler kommt sicher nicht ungeschoren davon. Man verwehrt etwa einem vergleichsweise kleinen Unternehmen wie der umweltfreundlichen Ilztalbahn staatliche Zusch\u00fcsse, die sich im Vergleich zum Flughafenprojekt (oder den 30 Millionen f\u00fcr die Olympia-Bewerbung) wie ,Peanuts\u2018 ausnehmen, beteuert aber immer wieder die Wichtigkeit umweltschonender Verkehrsverbindungen, die zugleich der Verbesserung der Infrastruktur im l\u00e4ndlichen Raum dienen. Leider liegen hier politische Lippenbekenntnisse und der echte Wille zu deren Umsetzung weit auseinander.\u201c<br \/>\nHeide-Marie Mindl, Freyung<\/p>\n<h3>Stand von 2006<\/h3>\n<address> Zum selben Thema:<br \/>\n<\/address>\n<p>\u201eBesonders betroffen von dem Planfeststellungsbeschluss sind bestimmt nicht das Wirtschafts- und das Umweltministerium, sondern die Menschen, die n\u00f6rdlich des Flughafens M\u00fcnchen leben. Wenn sie nicht umgesiedelt werden, m\u00fcssen sie zuk\u00fcnftig mit gesundheitssch\u00e4dlichem L\u00e4rm leben. Die Auswirkungen einer dritten Startbahn werden von F\u00fcrstenfeldbruck bis Landshut, von Pfaffenhofen bis Ebersberg eine ganze Region betreffen. Dabei ist die dritte Startbahn gar nicht n\u00f6tig. Die Zahl der Flugbewegungen am M\u00fcnchner Flughafen entspricht dem Stand von 2006, also noch vor den Startbahnplanungen. Die Ergebnisse liegen auch unter der von der Flughafengesellschaft selbst erstellten Prognose, die eine dritte Startbahn begr\u00fcnden sollte. Und die dritte Startbahn w\u00e4re nat\u00fcrlich extrem sch\u00e4dlich. Sie soll dazu dienen, den Traum der Flughafengesellschaft und einiger Politiker von einem ,Drehkreuz\u2018 zu erf\u00fcllen, bzw. den Alptraum der Anwohner. Kleine Flugzeuge sollen angelockt werden, deren Passagiere nur umsteigen. Die dritte Startbahn bringt keinen Nutzen f\u00fcr Bayern, aber Schaden: Die Auslastung der Flugzeuge sinkt, L\u00e4rm, Abgase und Klimaschaden nehmen zu.\u201c<br \/>\nBernd Sluka, Passau<\/p>\n<h3>LESERMEINUNG<\/h3>\n<h3>Entscheidung ist nicht zukunftsorientiert<\/h3>\n<address>Zum Bericht \u201e30 zu 22: Unterst\u00fctzung f\u00fcr Bahn abgelehnt\u201c vom 28. Juli:<\/address>\n<p>Es ist bedauerlich, dass die Mehrheit des Kreistags eine moralische Unterst\u00fctzung der Ilztalbahn GmbH abgelehnt hat. Mehr w\u00e4re es nicht gewesen. Landrat Ludwig Lankl hat recht, wenn er sagt, man \u201ew\u00fcrde noch kein Risiko eingehen\u201c. Kein Kreisrat kann sagen, wie z. B. in drei Jahren die finanzielle Situation des Landkreises ausschaut. Auch die Ilztalbahn kann weder die eigene finanzielle Situation noch die des Landkreises f\u00fcr die n\u00e4chsten 15 Jahre voraussagen. Einen Vorteil f\u00fcr den ehemaligen Landkreis Wolfstein hat wenigstens f\u00fcr kurze Zeit die Ilztalbahn schon gebracht: Wir sind augenblicklich nicht mehr am Wochenende \u00fcber 30 Stunden von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten.<br \/>\nVor zwei Jahren bin ich als Autofahrer versuchsweise einmal mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln nach M\u00fcnchen gefahren. Es war sehr interessant. Ich war direkt froh, dass ich nicht zwei zus\u00e4tzliche N\u00e4chte in M\u00fcnchen \u00fcbernachten durfte, um erst am Montag zur\u00fcckzufahren. Sonntag abends ging es schon!<br \/>\nZur Zeit redet man st\u00e4ndig vom demographischen Wandel. Man soll hier auch auf die Senioren aufpassen. Es besteht n\u00e4mlich die Gefahr, dass die Alten den Jungen, die hier keine Arbeit fanden, nachziehen. Damit die Alten, die nicht mehr Auto fahren wollen oder k\u00f6nnen, bleiben, ist ein gutes \u00f6ffentliches Verkehrssystem notwendig. Wo anders redet man bei der Bahn vom Einstundentakt und bei uns hat man den Eindruck, dass manche damit Probleme haben, dass jetzt wenigstens im Sommer am Wochenende der Zug wieder f\u00e4hrt. Es w\u00e4re gut, wenn die 30 Kreisr\u00e4te, die der Ilztalbahn die moralische Unterst\u00fctzung verweigerten, einmal im Kopf durchrechnen w\u00fcrden, welcher Schaden im Tourismusbereich entsteht, weil die Bahn nicht t\u00e4glich regelm\u00e4\u00dfig f\u00e4hrt. Da die Autobahnen immer \u00fcberf\u00fcllter und holpriger werden, wird f\u00fcr Betriebe ein Bahnanschluss wieder interessant.<br \/>\nWenn der Kreistag zukunftsorientierter w\u00e4re, w\u00fcrde man dort dar\u00fcber diskutieren, ob man unsere Strecke von Waldkirchen aus auf der alten Trasse wieder mit dem tschechischen Schienennetz verbindet oder nach alten Pl\u00e4nen von Freyung aus eine moderne Trasse bis zur Grenze baut. Wer nichts will, wer nichts fordert, der braucht sich auch nicht zu wundern, wenn er nur Almosen bekommt.<\/p>\n<address>Elmar Hartl,<br \/>\nFreyung&nbsp;<\/p>\n<p>*<br \/>\nLeserbriefe sind \u00c4u\u00dferungen der jeweiligen Verfasser und brauchen mit der Meinung der Redaktion nicht \u00fcbereinzustimmen. Die Redaktion beh\u00e4lt sich aus Platzgr\u00fcnden K\u00fcrzungen vor. PNP FRG-Regional 30.07.2011<\/p>\n<\/address>\n<address> <\/address>\n<address>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/address>\n<address> <\/address>\n<h2>Ilztalbahn: In den fr\u00fchen Z\u00fcgen gibt\u2019s noch Sitzpl\u00e4tze<\/h2>\n<h3>ITB r\u00fcstet sich f\u00fcr das n\u00e4chste Bahn-Wochenende<\/h3>\n<p>FRG. Die Ilztalbahn erfreute sich an den vergangenen Wochenenden zahlreicher Fahrg\u00e4ste. Nach der Er\u00f6ffnung am vorletzten Wochenende waren die gr\u00fcn-gelben Triebwagen der Waldbahn am Samstag und Sonntag erneut voll besetzt, obwohl es zum Teil in Str\u00f6men regnete. Damit niemand stehen muss und gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr den Tag in Passau oder f\u00fcr eine Wanderung auf dem Lusen zur Verf\u00fcgung steht, empfiehlt die Ilztalbahn GmbH verst\u00e4rkt die fr\u00fchen Z\u00fcge zu nutzen.<br \/>\nSo klappt laut ITB-Angaben die Anfahrt zum Nationalpark mit dem Zug um 7.37 Uhr ab Passau ganz hervorragend. Bei diesem Zug gebe es auch noch gen\u00fcgend Platz f\u00fcr Fahrr\u00e4der. In Waldkirchen besteht sofort Anschluss zum Bus nach Freyung und weiter zum Lusen. Die Z\u00fcge um 9.42 Uhr und 13.42 Uhr ab Passau werden nach den vorliegenden Anmeldungen f\u00fcr Samstag und Sonntag wieder stark besetzt sein.<br \/>\nMehrere Halts zwischen Passau und Freyung<br \/>\nF\u00fcr einen Einkaufsbummel in Passau ohne Lkw-\u00c4rger und Parkplatzsucherei ist der Zug um 8.40 Uhr ab Waldkirchen ideal. Die letzte R\u00fcckfahrt ab Passau besteht um 17.42 Uhr. Die Ilztalbahn-Z\u00fcge halten zwischen Freyung und Passau in Waldkirchen, R\u00f6hrnbach, F\u00fcrsteneck, Kalteneck, Fischhaus und Tiefenbach.<br \/>\nAlle Informationen findet man im Internet unter <a href=\"http:\/\/www.ilztalbahn.eu\">www.ilztalbahn.eu<\/a>. &#8211; coy<a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110730-Freyung-Grafenau_-Ilztalbahn_-In-den-fr\u00fchen-Z\u00fcgen-gibts-noch-Sitzpl\u00e4tze-_-Passauer-Neue-Presse-.pdf\"><br \/>\n<\/a><\/p>\n<address><a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110730-Freyung-Grafenau_-Ilztalbahn_-In-den-fr\u00fchen-Z\u00fcgen-gibts-noch-Sitzpl\u00e4tze-_-Passauer-Neue-Presse-.pdf\">Artikel zum runterladen (PDF)<\/a><br \/>\n<\/address>\n<address>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/address>\n<address> <\/address>\n<address>in der Landshuter Zeitung 16.07.2011<\/address>\n<h2>Der Dornr\u00f6schenschlaf ist beendet<\/h2>\n<address><a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110716_LA_Der_Dornroeschenschlaf_ist_beendet.pdf\">Artikel zum runterladen (PDF)<\/a><\/address>\n<p><del><br \/>\n<\/del><\/p>\n<address> <\/address>\n<address> <\/address>\n<address> <\/address>\n<p><span style=\"color: #808000;\"> \u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/span><\/p>\n<address>Leserbrief in der\u00a0 PNP Freyung 28.07.2011:<br \/>\n<\/address>\n<h3>LESERMEINUNG&nbsp;<\/p>\n<p>Jetzt haben wir es in der Hand<\/h3>\n<p>Zum Bericht \u201eDie Region ist wieder am Zug\u201c vom 18. Juli:<br \/>\nDie Schienen der Ilztalbahn gl\u00e4nzen wieder und die Augen der Ilztalbahnfreunde auch! Die \u201eReanimation\u201c ist f\u00fcr\u2019s erste gelungen. Die Vision dieser \u201eMitmachgesellschaft\u201c (&#8230;) in Form einer beispielgebenden B\u00fcrgerinitiative ist Realit\u00e4t geworden: Die Ilztalbahn ist wieder eine \u00f6ffentliche Bahnlinie. (&#8230;) Couragiert und tapfer haben die Mitglieder des F\u00f6rdervereins Ilztalbahn e.V. die zahlreichen Steine \u201evon der Schiene\u201c ger\u00e4umt und sich nicht von den notorischen Bedenkentr\u00e4gern von Seiten der \u201ePolitiker\u201c, die dieses bemerkenswerte B\u00fcrger-Engagement in geradezu bornierter Weise bislang ignoriert haben, entmutigen lassen.<br \/>\nNur eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig \u00fcberschaubare und au\u00dferordentlich treue und einsatzfreudige Schar von Bundes- ,Landes- und Kommunalpolitikern diverser Couleur, die Eigeninitiative sch\u00e4tzen und f\u00f6rdern, die \u00fcber den Tellerrand hinauszublicken verm\u00f6gen und denen das Schicksal des Bayerischen Waldes und der nachfolgenden Generation nicht einerlei ist, haben die Ilztalbahnfreunde konsequent und zielf\u00fchrend unterst\u00fctzt. (&#8230;)<br \/>\nDie Freude \u00fcber die Wiederinbetriebnahme stand vielen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben. Ein Opa, der mit seinem Enkel an dieser Erstlingsfahrt teilnahm, hatte sogar Tr\u00e4nen in den Augen als er ihm von seinen Schulfahrten vor 65 Jahren nach Passau erz\u00e4hlte. Zwischen Kalteneck und Tiefenbach brachten Schulkinder auf zwei gro\u00dfen, selbst gemalten Transparenten an der Strecke ihre Begeisterung dar\u00fcber, dass wieder ein Zug f\u00e4hrt, zum Ausdruck. (&#8230;) Es herrschte also allerorten eitel Freude \u00fcber die neue Errungenschaft (&#8230;).<br \/>\nJetzt liegt es an uns in unserer Region, dieser gro\u00dfartigen B\u00fcrgerinitiative und Selbsthilfeaktion eine Zukunft zu sichern, indem wir \u201eauf den Zug aufzuspringen\u201c! Wir haben es selbst in der Hand, dass &#8211; wie bereits im Gutachten des Bayerischen Wirtschaftsministeriums aus dem Jahre 1998 ausdr\u00fccklich vermerkt &#8211; unsere Ilztalbahn \u201epositive Auswirkungen auf die gesamte Region hat und zu einem wichtigen Instrument f\u00fcr den regionalen Fremdenverkehr wird\u201c (&#8230;). Wir alle sind am Zug f\u00fcr eine \u201eZukunft in Bewegung\u201c (&#8230;).<br \/>\nKarl-Heinz Paulus ,<br \/>\nFreyung<\/p>\n<p>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/p>\n<address> <\/address>\n<address>PNP FRG-regional 28.07.2011<br \/>\n<\/address>\n<h2>30 zu 22: Unterst\u00fctzung f\u00fcr Bahn abgelehnt<\/h2>\n<p>Kreisr\u00e4te entscheiden sich gegen eventuelle finanzielle Hilfe f\u00fcr Ilztalbahn &#8211; ITB-Chef Schempf: \u201eMacht mich sprachlos\u201c\u2028\u2028Von Jennifer Jahns\u2028Freyung-Grafenau. Hei\u00df und lang diskutiert wurde das Thema \u201eUnterst\u00fctzung der Ilztalbahn GmbH\u201c in der letzten Kreistagssitzung. CSU-Fraktionsvorsitzender Josef Kern sah sich sogar zun\u00e4chst nicht in der Lage, \u00fcber den Beschlussvorschlag abzustimmen, weil wichtige und aussagekr\u00e4ftige Informationen darin fehlen w\u00fcrden und CWG-FW-Fraktionsvorsitzender Alexander Muthmann war angesichts dieser aktuellen Vorkommnisse derart \u00fcberrascht, dass er in der Sitzung eine zehnmin\u00fctige Pause beantragte, um sich mit seiner Fraktion beraten zu d\u00fcrfen.\u2028Aber von vorne: Konkret ging es laut Beschlussvorlage um drei Themen, die die Ilztalbahn (ITB) betreffen und diese unterst\u00fctzen sollen. Zum einen sollte der Landkreis im Zuge des \u00d6PNV die Einrichtung von ITB-Anschlussverkehren sichern. Zweitens soll der Landkreis in den n\u00e4chsten 15 Jahren mindestens einmal im Jahr eine Zugfahrt Passau-Freyung bei der ITB beantragen. Und drittens soll der Landkreis die ITB \u201eim Rahmen seiner finanziellen M\u00f6glichkeiten zur Aufrechterhaltung des Bahnbetriebs Passau-Freyung\u201c unterst\u00fctzen, wie es im Beschlussvorschlag hie\u00df.<\/p>\n<h3>Kritik: Angaben im Antrag zu unkonkret<\/h3>\n<p>Und genau das war der Knackpunkt, an dem sich die Meinungen teilten. CSU-Fraktionsvorsitzender Josef Kern bem\u00e4ngelte, dass in dem Beschlussvorschlag konkrete Zahlen fehlen w\u00fcrden, wie genau und in welcher H\u00f6he so eine Unterst\u00fctzung aussehen w\u00fcrde. Schlie\u00dflich m\u00fcsse man sich \u201eabsichern\u201c. Sein Antrag, diesen Tagesordnungspunkt zu vertagen, bis konkrete Zahlen vorliegen, lehnte das Gremium aber mit 30:22 Stimmen ab und beriet weiter \u00fcber das Thema &#8211; vor allem auch deshalb, weil die ITB bis Mitte September 2011 konkrete Fakten vorlegen muss, um eine m\u00f6gliche F\u00f6rderung von 1,6 Millionen Euro erhalten zu k\u00f6nnen.\u2028Genau deshalb h\u00e4tte der Landkreis n\u00e4mlich auch \u201eunterst\u00fctzen\u201c sollen. Zumal er schon beim Thema \u201eB\u00fcrgschaft\u201c nicht weiterhelfen kann und darf: Zur Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Passau-Freyung durch die ITB hat der binational besetzte Begleitausschuss des Ziel-3-Programms Bayern-Tschechien der ITB 2010 n\u00e4mlich eine F\u00f6rderung von 1,6 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Der Begleitausschuss hat dieses Vorhaben aber nur unter folgender Bedingung genehmigt: Die Ert\u00fcchtigung der Schieneninfrastruktur und deren &#8211; f\u00fcr das EU-Programm erforderlichen &#8211; Nutzung in Form eines grenz\u00fcberschreitenden Tourismus- und Freizeitbetriebs \u00fcber einen Zeitraum von 15 Jahren sind durch eine Bankb\u00fcrgschaft abzusichern. Leider seien aber alle Versuche, diese F\u00f6rdervoraussetzung abzu\u00e4ndern, nicht erfolgreich gewesen. Unter anderem wurde deshalb in Erw\u00e4gung gezogen, dass der Landkreis FRG die n\u00f6tige B\u00fcrgschaft \u00fcbernimmt oder selbst &#8211; anstelle der ITB &#8211; als Ma\u00dfnahmetr\u00e4ger auftritt. Beide Varianten seien aber nach R\u00fccksprache mit der zust\u00e4ndigen Rechtsaufsicht sowohl haushaltsrechtlich als auch kommunalrechtlich nicht zul\u00e4ssig bzw. genehmigungsf\u00e4hig. Somit m\u00fcsse die ITB letztendlich doch eine entsprechende Bankb\u00fcrgschaft vorweisen.\u2028Weil also der Landkreis schon nicht die B\u00fcrgschaft \u00fcbernehmen kann, baten die Vertreter der Ilztalbahn GmbH darum, dass der Landkreis zumindest im Rahmen seiner finanziellen M\u00f6glichkeiten die ITB \u00fcber die Dauer des Gew\u00e4hrleistungszeitraums unterst\u00fctzen soll, falls im Rahmen des Zugverkehrs ein Verlust entstehen sollte.<\/p>\n<h3>Lankl: \u201eW\u00fcrden noch kein Risiko eingehen\u201c<\/h3>\n<p>Landrat Ludwig Lankl betonte, dass man ja mit einer jetzigen, allgemeinen Zustimmung noch keinerlei Risiko eingehen w\u00fcrde, weil konkrete Anfragen ohnehin noch einmal abgesegnet werden m\u00fcssten. Auch verwies er darauf, dass man sich mit einem \u201eJa\u201c klar hinter das Gro\u00dfprojekt ITB stellen und Gemeinschaftssinn beweisen k\u00f6nne. Mehrere Gremiumsmitglieder stimmten ihm dabei zu. Gerhard Drexler (FDP), der als Bewohner im Bahnhofgeb\u00e4ude mit eigenen Augen oft die viele Arbeit der ITBler mitbekomme, sagte beispielsweise: \u201eJetzt muss man ein Zeichen setzen.\u201c Josef Bauer (BP) meinte: \u201eMan muss der ITB auch mal Vertrauen schenken.\u201c Helmut Behringer (SPD) sagte: \u201eWir sollten der ITB keine Steine in den Weg legen &#8211; die Bahn wertet unsere Tourismusregion auf.\u201c\u2028Doch zahlreiche Gremiumsmitglieder waren da anderer Meinung und kritisierten vor allem die zu wenig konkreten Angaben in der Beschlussvorlage, in welcher H\u00f6he die finanzielle Unterst\u00fctzung seitens des Landkreises ausfallen solle. Alexander Muthmann lobte zwar generell die Leistung der ITBler, sagte aber: \u201eDie Aussage ist zu pauschal. Das sch\u00fcrt m\u00f6glicherweise Hoffnungen, die man nicht einhalten kann. Ich pl\u00e4diere f\u00fcr klare Zahlen, damit der Landkreis wei\u00df, wieviel es ihn kostet und die ITB wei\u00df, mit wieviel Unterst\u00fctzung sie rechnen k\u00f6nnen. Sonst kann ich dem Beschlussvorschlag nicht zustimmen.\u201c Auch Dr. Olaf Heinrich verwies darauf, dass die Angaben \u201ezu wenig definiert\u201c sind. Als Kreisrat habe man Verantwortung \u00fcber die Finanzen &#8211; \u201eauch \u00fcber diese Wahlperiode hinaus\u201c. Im Rahmen der hitzigen Diskussion wehrte sich Heinrich zudem gegen einen Angriff von Josef Bauer. Der hatte mit einem deutlichen Seitenhieb &#8211; \u201ePopulismus\u201c und \u201emangelndes Demokratieverst\u00e4ndnis\u201c &#8211; signalisiert, dass er es nicht verstehe, dass man sich in den Reihen &#8211; v.a. auch bei der CSU &#8211; so zahlreich gegen eine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die ITB ausspricht. Als \u201eniveaulose Vorw\u00fcrfe\u201c und \u201ebemerkenswerte Entgleisung\u201c, die er so in seinen \u00fcber neun Jahren im Kreistag noch nicht erlebt habe, bezeichnete Heinrich diese Vorw\u00fcrfe.\u2028Letztlich wurde so umfangreich \u00fcber das Thema ITB diskutiert, dass Martin Behringer (FW-GL) sogar einen spontanen Antrag \u201eauf sofortige Abstimmung\u201c stellte. Schlie\u00dflich \u201eist jetzt alles ausdiskutiert\u201c, so Behringer. Ganz so schnell ging es dann aber doch nicht. Zuvor beantragte Alexander Muthmann noch, \u00fcber die drei Punkte des Antrags getrennt abstimmen zu d\u00fcrfen &#8211; dieser Antrag wurde genehmigt.\u2028So schlossen sich die Kreisr\u00e4te mit jeweils drei Gegenstimmen den beiden Punkten \u201eEinrichtung von ITB-Anschlussverkehren\u201c (mit dem Zusatz: \u201ef\u00fcr die Dauer von 15 Jahren\u201c) und \u201eBeauftragung einer j\u00e4hrlichen Zugfahrt\u201c an. Der dritte Punkt \u201eUnterst\u00fctzung der ITB durch den Landkreis im Rahmen seiner finanziellen M\u00f6glichkeiten\u201c fand schlie\u00dflich keine Mehrheit: Mit 30:22 Stimmen wurde der Beschlussvorschlag abgelehnt.<\/p>\n<h3>Das sagt ITB-Chef Schempf zur Entscheidung<\/h3>\n<p>ITB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Prof. Dr. Thomas Schempf war selbst in die Kreistagssitzung gekommen und hatte in einem Vortrag auch nochmals die umfangreiche B\u00fcrgerarbeit des Projekts ITB vorgestellt sowie die infrastrukturelle Bedeutung der ITB f\u00fcr die Region betont. Auf die Entscheidung gegen die Unterst\u00fctzung angesprochen, sagt Schempf, er sei \u201eentsetzt gewesen \u00fcber das Niveau und die Qualit\u00e4t\u201c der Diskussion. Er vermisse die Einsicht, dass man mit dem touristischen Gro\u00dfkonzept in der Region, zu der auch die ITB geh\u00f6rt, viel erreichen k\u00f6nne. So vergebe man eine Chance &#8211; \u201edas ist einfach \u00e4rgerlich\u201c, so Schempf. Dass die Chancen auf die 1,6 Millionen Euro F\u00f6rderung durch die Ablehnung des Antrags nun schlechter stehen, das denkt Schempf nicht &#8211; \u201edie Chancen haben sich dadurch weder ge\u00e4ndert noch geschm\u00e4lert\u201c. Allerdings w\u00e4re es ein wichtiges Signal bei der F\u00f6rderantragstellung gewesen, wenn man den R\u00fcckhalt des Landkreises pr\u00e4sentieren h\u00e4tte k\u00f6nnen, so Schempf. Dass der Kreistag sich nicht einmal f\u00fcr diese Form \u201eder sanften Unterst\u00fctzung\u201c durchringen konnte, \u201emacht mich sprachlos\u201c, so Schempf. Er geht &#8211; auch ohne diese eventuelle finanzielle Unterst\u00fctzung durch den Landkreis &#8211; davon aus, dass man auch so \u201eeinen substanziellen Teil der 1,6 Millionen Euro abdecken\u201c werden kann.\u2028In die Sitzung gekommen war auch Hermann Schoyerer vom F\u00f6rderverein Ilztalbahn. Dass der Antrag auf finanzielle Unterst\u00fctzung abgelehnt wurde stimme ihn \u201esehr entt\u00e4uscht\u201c, sagte er nach der Sitzung auf PNP-Anfrage. Er sei vor allem entt\u00e4uscht \u201e\u00fcber diese Art von Nicht-\u00fcber-den-Tellerrand-blicken-wollen\u201c.\u00a0&#8211;\u00a0jj<\/p>\n<h3>So lief das erste ITB-Wochenende<\/h3>\n<p>\u201eHervorragend\u201c &#8211; so lief nach Aussage von Hermann Schoyerer (F\u00f6rderverein Ilztalbahn) das erste Ilztalbahn-Wochenende nach dem offiziellen Er\u00f6ffnungswochenende. Am ersten \u201enormalen\u201c Betriebswochenende 23.\/24. Juli h\u00e4tten insgesamt rund 1500 zahlende Fahrg\u00e4ste die ITB genutzt. Am Samstag waren es laut Schoyerer rund 730 Fahrg\u00e4ste, am Sonntag &#8211; \u201etrotz schlechten Wetters\u201c &#8211; noch einige mehr. Die ITB f\u00e4hrt in der Regel mit zwei Waggons, in jedem Waggon sind etwa 75 bis 79 Sitzpl\u00e4tze vorhanden, hinzu kommen die Stehpl\u00e4tze &#8211; und die mussten aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage am letzten Wochenende auch zahlreich in Anspruch genommen werden. Besonders freue ihn, so Schoyerer, dass sich die Gruppe der Fahrg\u00e4ste vielseitig zusammensetze: alle Altersklassen, Radler, M\u00fctter mit Kinderw\u00e4gen, etc.\u2028Der Zugf\u00fchrer hat nach dem Wochenende zudem einmal den Spritverbrauch der Bahn berechnet: \u201eBei einer Fahrt von Passau nach Freyung braucht die ganze Fuhre 66 Liter. Bei voller Auslastung, die wir am Samstag und Sonntag auch hatten, sind das bei 2 x 77 = 154 Pl\u00e4tzen nur 0,43 Liter pro Sitzplatz, und das f\u00fcr 50 km Fahrt.\u201c\u00a0&#8211;\u00a0jj<\/p>\n<p>PS.: Die erw\u00e4hnten drei Gegenstimmen (alle CSU) waren immer:<br \/>\nBgm. Josef Gutsmiedl, R\u00f6hrnbach<br \/>\nHerr Alfons Hellauer, Altb\u00fcrgermeister von Neureichenau<br \/>\nHerr Karl-Heinz Roth, Schulstra\u00dfe 47, 94518 Spiegelau<\/p>\n<p>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/p>\n<address>PNP vom 18.7.2011<\/address>\n<h2>Ilztalbahn: Zwischen Nostalgie und Zukunft<\/h2>\n<p>Die Ilztalbahn feierte am Wochenende ihre Wiederbelebung. Die  Passagiere waren von der einzigartigen Strecke begeistert. Nun muss die  Bahn beweisen, dass sich das Projekt auch rechnet.<\/p>\n<p>And\u00e4chtig schauen Heidi Geppert und ihre Schwester, Waltraud Weindl,  am Samstagmorgen aus dem Fenster der Ilztalbahn \u2212 der ersten, die nach  30 Jahren von Passau nach Waldkirchen im regelm\u00e4\u00dfigen Personenverkehr  f\u00e4hrt. Ab und zu zeigt eine der beiden hinaus, um auf einen altbekannten  Punkt auf der Strecke hinzuweisen. &#8222;Als Kinder sind wir von Freyung mit  der Bahn nach Passau gefahren&#8220;, erz\u00e4hlt Heidi Geppert. Die Erinnerungen  an die vergangenen Jahre und die alten Holzsitze der Bahn werden wieder  wach. &#8222;Aus Nostalgie sind wir hergekommen&#8220;, sagt sie.<\/p>\n<p>Das ist der Grund f\u00fcr viele Passagiere der Ilztalbahn, die am  Wochenende auf der wiederbelebten Strecke durch das Ilztal fahren. &#8222;Dies  ist eine Planfahrt, kein Fotozug&#8220;, schallt es aus dem Zuglautsprecher.  Immer wieder muss der Lokf\u00fchrer seine Fahrg\u00e4ste daran erinnern, denn an  jedem Haltepunkt springen die begeisterten Eisenbahner aus dem Zug, um  diesen historischen Moment mit der Kamera festzuhalten.<\/p>\n<p>50 Kilometer Schienen und 77 Minuten liegen zwischen Passau und  Freyung, eine Busverbindung besteht sowieso. Lohnt sich die Ilztalbahn  da \u00fcberhaupt? Eine Grundsatzfrage, die sich Betreibern kleiner  Regionalbahnen \u00fcberall in Deutschland stellt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Prof. Thomas Schempf, den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Ilztalbahn-GmbH,  soll die neue alte Bahn aber mehr sein als nur ein Liebhaberst\u00fcck. &#8222;Der  Bus f\u00e4hrt am Wochenende sehr selten, er ist ausgerichtet auf den Berufs-  und Sch\u00fclerverkehr&#8220;, verteidigt Schempf seine Bahn. &#8222;Mit  Wanderrucks\u00e4cken kommen die Leute, bald fahren auch die Kurg\u00e4ste mit der  Bahn nach Passau rein&#8220;, w\u00fcnscht er sich. Ausfl\u00fcgler und Touristen sind  die Zielgruppe f\u00fcr die Ilztalbahn, die nun bis Ende Oktober am  Wochenende und feiertags unterwegs ist.<\/p>\n<p>Nach Nostalgiez\u00fcgen schauen die gelb-gr\u00fcnen Wagen des Regioshuttles  auch nicht aus, die jetzt auf der Strecke verkehren. Sie sind modern und  schlicht \u2212 so wie es sich f\u00fcr eine typische Regionalbahn heute geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt nicht typisch, sondern im Gegenteil einzigartig ist die  Strecke, die die Ilztalbahn bef\u00e4hrt. Vom Passauer Hauptbahnhof \u00fcberquert  sie die Donau und taucht in den Wald ein. Kaum eine Stra\u00dfe ist zu sehen  an der Strecke, daf\u00fcr kommt der Bahnfahrer der schwarzfunkelnden Ilz so  nah, dass er die einzelnen Steine im Flussbett erkennt. Tiefenbach,  Fischhaus, Kalteneck, F\u00fcrsteneck hei\u00dfen die Haltepunkte, die die  Ilztalbahn passiert. L\u00e4ndliche Bilderbuchidylle umh\u00fcllt den Zug, es geht  am Kuhstall vorbei, an der Neuhausm\u00fchle, durch dunklen Wald und  zwischen Felsen hindurch. Nach dem Halt in R\u00f6hrnbach bietet sich  schlie\u00dflich der Frontalblick auf Waldkirchen mit seiner prominenten  Kirche.<\/p>\n<p>Stefan Steidl und Frank Schmid sitzen sich gegen\u00fcber und reden \u00fcber  das gute Wetter. Sie wollen ihre Eltern in F\u00fcrsteneck besuchen. &#8222;Da hat  sich die Bahn angeboten, das ist einfach eine wundersch\u00f6ne Strecke&#8220;,  schw\u00e4rmt Schmid. &#8222;Wir kaufen uns eine Saisonkarte \u2212 dann k\u00f6nnen wir  sogar \u00f6fters heimfahren, tanken kostet ja genauso viel&#8220;, stellt er fest.<\/p>\n<p>Seit 1982 verkehrten auf der Strecke der Ilztalbahn keine regul\u00e4ren  Personenz\u00fcge mehr. Langsam wurde auch der G\u00fcterverkehr weniger, bis der  Betrieb 2002 ganz eingestellt wurde. Die Schneise der Ilztalbahn fand  schnell neue Interessenten: Ein Radweg sollte gebaut werden, selbst die  Kommunen gaben ihr O.K., schon stand der Baubeginn fest. Doch daf\u00fcr  h\u00e4tte die Bahn der Entwidmung der Strecke zustimmen m\u00fcssen, das lehnte  sie ab. Langsam drehte sich der Wind zugunsten der Bahnbef\u00fcrworter.<\/p>\n<p>&#8222;Das sind so viele neue M\u00f6glichkeiten&#8220;, findet der Passauer Frank  Schmid, &#8222;man kann auch das Radl mitnehmen und zur\u00fcckradeln.&#8220; &#8222;Ich finde  die Bahn- und die Radwegbef\u00fcrworter sollten da Hand in Hand gehen&#8220;, f\u00fcgt  Steidl hinzu, &#8222;das widerspricht sich ja eigentlich gar nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Der alte Streit zwischen Bahnbef\u00fcrwortern und -gegnern spielt am  Er\u00f6ffnungswochenende nur ganz am Rande eine Rolle. Ludwig Lankl, Landrat  von Freyung-Grafenau, gibt zu: &#8222;Ich stand der Sache am Anfang skeptisch  gegen\u00fcber, wurde aber eines besseren belehrt.&#8220; Auch er hat am Samstag  wie seine Kollegen Staatsminister Helmut Brunner, Staatssekret\u00e4r Dr. Max  Stadler, MdL Eike Hallitzky sowie MdL Bernhard Roos an der ersten Fahrt  der Ilztalbahn von Passau nach Freyung teilgenommen.<\/p>\n<p>Viele haben die Ilztalbahner mittlerweile umgestimmt und auf ihre  Seite gezogen. Dennoch, alle Signale sind noch nicht auf Gr\u00fcn geschaltet  f\u00fcr eine erfolgreiche Zukunft des Zugs zwischen Passau und Freyung.<\/p>\n<p>Den laufenden Betrieb kann die Ilztalbahn-GmbH in der ersten Saison  selbst stemmen, so der Plan. F\u00fcr die Instandhaltung der Strecke sind  aber Investitionen n\u00f6tig, die EU will F\u00f6rdergelder in H\u00f6he von 1,6  Millionen Euro zur Verf\u00fcgung stellen \u2212 wenn bis 19. September eine  entsprechende B\u00fcrgschaft vorliegt. Die bayerische Staatsregierung ist  nicht \u00fcberzeugt. &#8222;Das Wirtschaftsministerium reagiert zur\u00fcckhaltend,  weil es derzeit von keinem rentablen Konzept ausgeht&#8220;, erkl\u00e4rt Brunner.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Wir haben bisher keinen Cent vom Staat&#8220;<\/strong><strong> <\/strong><\/p>\n<p>Bisher ging es auch ohne staatliche Hilfe. Unerm\u00fcdliche Eigenarbeit  in der Instandsetzung der Strecke war ein Teil davon, Darlehen und das  Stammkapital der GmbH in H\u00f6he von 770\u00a0000 Euro haben die Bahnfreunde  vorgestreckt. &#8222;Die EU-Gelder brauchen wir jetzt, um die Substanz der  Strecke zu verbessern, damit sie auch in 25 bis 30 Jahren noch in gutem  Zustand ist&#8220;, erkl\u00e4rt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Schempf.<\/p>\n<p>Ob das Projekt Ilztalbahn zuk\u00fcnftig ausgebaut werden soll und etwa  Werktagsverkehr eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnte, lassen die Gesellschafter  offen. &#8222;\u00d6ffentlicher Personennahverkehr wird vom Staat bestellt \u2212 wir  haben bisher keinen Cent vom bayerischen Staat&#8220;, betont Helmut Wast  Streit, ebenfalls Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Ilztalbahn-GmbH. Diesen Anspruch  k\u00f6nne man also nicht stellen.<\/p>\n<p>Ganz konnte die Ilztalbahn an ihrem ersten Betriebswochenende den  Eindruck des Bummelzugs f\u00fcr Liebhaber noch nicht ablegen. Dennoch, die  Aufregung vom Samstagmorgen ist am Nachmittag der  Regionalbahn-Normalit\u00e4t gewichen. Ged\u00e4mpfte Unterhaltungen, ein paar  Kinderstimmen und m\u00fcde Wanderer, die den Ausblick \u00fcber die H\u00f6hen des  Bayerischen Waldes nicht mehr genie\u00dfen k\u00f6nnen, weil ihnen l\u00e4ngst die  Augen zugefallen sind. F\u00fcr Heidi Geppert und ihre Schwester wird die  Ilztalbahn dennoch immer ihre Nostalgiestrecke bleiben. Aber sie werden  wiederkommen \u2013 und mehr wollen die Ilztalbahner doch gar nicht.<\/p>\n<p>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/p>\n<address>PNP vom 28.6.2011<\/address>\n<h2>Das neue Motto: &#8222;Jetzt sind Sie am Zug!&#8220;<\/h2>\n<address><a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110628-MV-Waldkirchen-PNPTeil1.pdf\">Artikel zum Runterladen (PDF)<\/a><\/address>\n<p>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/p>\n<address>PNP Freyung vom 13.01.2011<\/address>\n<h2>Ilztalbahn: Gr\u00fcnes Signal am 16. Juli 2011<\/h2>\n<p><strong>ITB und F\u00f6rderverein bereiten Aufnahme des Betriebs auf der Gesamtstrecke Passau-Freyung vor<\/strong><\/p>\n<p>Freyung-Grafenau. In einem \u201eNeujahrs-Brief\u201c an die Mitglieder des F\u00f6rdervereins Ilztalbahn e.V. hat dessen Vorsitzender Michael Liebl die Reaktivierung der Ilztalbahn auf der Gesamtstrecke Passau-Freyung f\u00fcr den 16. Juli angek\u00fcndigt.\u201eDamit kommen ganz neue Herausforderungen auf uns zu,\u201c so Liebl.<\/p>\n<p>Erste Weichen seien bereits gestellt. Die ITB hat noch im Dezember damit begonnen, zusammen mit dem Unternehmen \u201eatelier&amp;friends\u201c ein Marketing-Konzept zu entwickeln. Au\u00dferdem wird am 15. Januar im IGZ Waldkirchen die Ausbildung der Lokf\u00fchrer unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrerteams fortgesetzt. 15 Interessenten aus dem Kreis der ITB-Mitglieder haben sich dazu angemeldet.<\/p>\n<p>\u201eDie Wiederer\u00f6ffnung der Strecke zwischen Freyung und Waldkirchen am 12. September war ein spektakul\u00e4res Ereignis und hat der breiten \u00d6ffentlichkeit gezeigt, dass die Bev\u00f6lkerung hinter uns steht und diese Bahn auch wirklich nutzen will\u201c, blickt Liebl zur\u00fcck, \u201edank der gro\u00dfartigen Unterst\u00fctzung vieler F\u00f6rdervereinsmitglieder und des beispiellosen Einsatzes der beiden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der ITB wurde der Erfolg m\u00f6glich.\u201c Etwa 4000 freiwillige Arbeitsstunden \u201eauf der Schiene\u201c und viel Arbeit auch hinter den Kulissen geh\u00f6rten da dazu.<\/p>\n<p>Die bisherigen Aufwendungen f\u00fcr die Sanierung der Strecke deuten laut Liebl darauf hin, \u201edass wir f\u00fcr die Wiederinbetriebnahme der Strecke im Rahmen der 870 000 Euro bleiben werden, die wir immer in der \u00d6ffentlichkeit genannt haben.\u201c F\u00fcr das Gesamtprojekt \u201eGrenz\u00fcberschreitendes Freizeitverkehrsnetz Donau-Ilz-Moldau\u201c stehen derzeit 2,2 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. Darunter sind 1,6 Millionen Euro zugesagte F\u00f6rdergelder der EU. \u201eMit diesen Mitteln werden wir zus\u00e4tzlich einiges f\u00fcr den Ausbau und die nachhaltige Sicherung unserer Strecke tun k\u00f6nnen &#8211; vorausgesetzt, dass diese F\u00f6rdergelder auch wirklich flie\u00dfen\u201c, so F\u00f6rdervereinsvorsitzender Liebl, \u201eich bin mir sicher, dass wir das zeitnah hinbekommen werden, auch mit Hilfe unserer Paten aus der Politik.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u201eUnser Projekt ist eine B\u00fcrgerbahn\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der Fahrplan f\u00fcr den Zugverkehr steht bereits im amtlichen Kursbuch (Nr.: 12888). Auch im Fahrplanheft der s\u00fcdb\u00f6hmischen Bahn, mit der die ITB erste Vereinbarungen f\u00fcr ein gemeinsames Ticket getroffen hat, wird auf die neue Verbindung hingewiesen. Die Vertaktung \u00fcber die Grenze wird durch die Busverbindungen gew\u00e4hrleistet, die der Landkreis Freyung-Grafenau bestellt.<\/p>\n<p>\u201eEigentlich m\u00fcsste es ja unserer Sache helfen, dass der Bayerische Ministerpr\u00e4sident k\u00fcrzlich bei seiner Visite in Prag mit der dortigen Regierung auch eine Verbesserung der Verkehrswege zwischen Bayern und B\u00f6hmen vereinbart hat\u201c, meint Michael Liebl, \u201eso etwas verf\u00e4ngt sich gelegentlich auch in den Ohren der lokalen Amtstr\u00e4ger.\u201c<\/p>\n<p>Manche Anliegergemeinden verhielten sich bisher ja noch recht zur\u00fcckhaltend gegen\u00fcber den Reaktivierungs-Bem\u00fchungen. \u201eDoch scheint jetzt auch hier das Eis zu brechen\u201c, so Liebl, \u201eals erste Gemeinde im Landkreis Passau m\u00f6chte nun die Gemeinde Ruderting mit uns ins Gespr\u00e4ch kommen.\u201c Liebl: \u201eWir k\u00f6nnen &#8211; so meine ich &#8211; unser Projekt mit Fug und Recht ,B\u00fcrgerbahn\u2019 nennen. Die Politik hat sich ja die Aufgabe nicht zugetraut. Wir B\u00fcrger sind es, die bereit sind, etwas zu wagen und Hand anzulegen. Zu den bew\u00e4hrten Kr\u00e4ften um Sepp Kolmer, Max Reidl, Sepp Gais oder Karl Jonas, die ich stellvertretend f\u00fcr die vielen nennen m\u00f6chte, sind weitere hinzugekommen, wie Tobias Leuchtner oder Stefan Z\u00f6ls, die beispielhaft genannt seien.\u201c Und die Zahl der Mitglieder des F\u00f6rdervereins w\u00e4chst best\u00e4ndig.<\/p>\n<p>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/p>\n<address>Gemeinsame Presseerkl\u00e4rung ITB GmbH\/F\u00f6rderverein Ilztalbahn,<em> Freyung\/Waldkirchen vom 12.10.2009<\/em><\/address>\n<h2><strong>Es bleibt bei 870.000 \u20ac f\u00fcr die Reaktivierung der Ilztalbahn &#8211; 7,5 Mill.\u20ac f\u00fcr ein gro\u00dfes touristisches Gesamtprojekt<\/strong><\/h2>\n<p>In der Zeitung \u201eAm Sonntag\u201c, Passau vom 11.10.2009 wird behauptet, dass die ITB GmbH zur Reaktivierung der Bahntrasse Passau-Freyung 7,5 Mill. \u20ac ben\u00f6tige. Es wird unterstellt, dass die ITB bewusst die \u00d6ffentlichkeit get\u00e4uscht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Richtig hingegen ist:<\/p>\n<p>1) Die Wiederherstellung der Strecke im Einzugbetrieb ist mit 870.000 \u20ac kalkuliert und ist genau so durch die ITB GmbH beantragt worden.<\/p>\n<p>2) Zus\u00e4tzlich wurde zur Realisierung des grenz\u00fcberschreitenden Freizeitverkehrskonzeptes \u201eDonau-Ilz-Moldau\u201c von mehreren Antragsstellern ein Gesamtantrag \u00fcber 7,5 Mill. \u20ac gestellt. Dieser Gesamtantrag besteht aus 5 Teilen.<\/p>\n<p>Es handelt sich hierbei um ein zukunftsweisendes Projekt von europ\u00e4ischer Dimension, um die grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit und Entwicklung der Euregio Donau-Moldau zu st\u00e4rken. Eingebunden sind der Landkreis FRG, die St\u00e4dte Freyung und Waldkirchen, der Bezirk S\u00fcdb\u00f6hmen, der Gemeindeverband Obermoldau, sowie die Tschechische Bahn und die Ilztalbahn.<\/p>\n<p>Dabei geht es um ein umfassendes touristisches Gesamtkonzept, das neben dem Bahnbetrieb zwischen Passau und Freyung auch den vernetzten touristischen Verkehr nach Tschechien beinhalten soll &#8211; samt modernen Z\u00fcgen, Bussen, Radwegen, neu gestalteten Bahnhofsbereichen und einem Marketing-Budget, um Touristen von den neuen M\u00f6glichkeiten zu begeistern.<\/p>\n<p>Die v\u00f6llig aus der Luft gegriffenen Unterstellungen der Berichterstatter und die Bef\u00fcrchtungen der Trassenanlieger-B\u00fcrgermeister, dass die Kommunen zur Kasse gebeten werden, entbehren jeder Grundlage.<\/p>\n<p>F\u00fcr das von der ITB federf\u00fchrend beantragte Bahnprojekt Passau \u2013 Waldkirchen \u2013 Freyung \u00fcbernimmt die ITB die komplette Kofinanzierung. Die ITB stellt die anderen Projektpartner gem\u00e4\u00df der Partnerschaftsvereinbarung von jeglichen finanziellen Verpflichtungen f\u00fcr die Wiederherstellung und den Betrieb der Bahnlinie Passau \u2013 Waldkirchen \u2013 Freyung im touristischen Verkehr frei. Dies ist bereits in dieser Vereinbarung und im Zuschussantrag schriftlich dokumentiert und gegengezeichnet.<\/p>\n<p>Fazit: Die Wiederinbetriebnahme erfolgt ohne finanzielle Hilfe der Kommunen.<\/p>\n<p>Anderslautende Behauptungen sind nachweislich frei erfunden.<\/p>\n<p>Die St\u00e4dte Freyung und Waldkirchen haben als Projektpartner ihrerseits Antr\u00e4ge auf Verbesserung ihres Bahnhofsumfeldes gestellt. Der Landkreis Freyung-Grafenau hat erst vor kurzem die Finanzierung der grenz\u00fcberschreitenden Busverkehre beschlossen.<\/p>\n<p>Alle anderen Kommunen zwischen Passau und R\u00f6hrnbach sind nicht beteiligt.<\/p>\n<p>Wir, der F\u00f6rderverein Ilztalbahn und die ITB-GmbH, halten an unserem Ziel fest, dass der Verkehr im Jahr 2010 aufgenommen werden kann. Schon jetzt f\u00e4hrt unser Bauzug zu Revisionszwecken auf unserer Strecke.<\/p>\n<p>Gegen die Verbreitung unwahrer Unterstellungen behalten wir uns juristische Schritte vor. Der F\u00f6rderverein Ilztalbahn und die ITB-GmbH werden sich nicht beirren lassen.<\/p>\n<p><em>Gezeichnet:<\/em><br \/>\n<em> Prof. Dr. Thomas Schempf, Dipl.Ing Helmut Streit, Michael Liebl, Hermann Schoyerer<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<address> <\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PNP Freyung 20120630&nbsp; Gut, dass es noch solche Leute gibt Immer erfreulich, wenn es in der heutigen Zeit in einem Verein noch ehrenamtliche Helfer gibt, denn wenn deren Arbeit bezahlt werden m\u00fcsste, w\u00fcrde dies so manchen Verein finanziell \u00fcberfordern. Einer &hellip; <a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/pressearchiv\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/50"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50"}],"version-history":[{"count":45,"href":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/50\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":301,"href":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/50\/revisions\/301"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}