{"id":1048,"date":"2013-02-21T18:16:29","date_gmt":"2013-02-21T17:16:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/?p=1048"},"modified":"2013-02-21T18:17:25","modified_gmt":"2013-02-21T17:17:25","slug":"1048","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/2013\/02\/1048\/","title":{"rendered":"\u00dcber zwei Stunden &#8222;Jetzt red i&#8220; f\u00fcrs Fernsehen"},"content":{"rendered":"<p><em>2013.02.21 PNP<\/em><\/p>\n<p>Aufzeichnung der Sendung des BR im Kurhaus \u2212 45-Minuten-Beitrag wird am 13. M\u00e4rz ausgestrahlt &#8211; von Jens Sch\u00f6rnich<\/p>\n<div id=\"attachment_1049\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/1.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1049\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1049\" title=\"1\" src=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/1-300x160.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"160\" srcset=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/1-300x160.jpg 300w, http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/1.jpg 618w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1049\" class=\"wp-caption-text\">Mit vier Kameras wurde die Sendung f\u00fcr das Bayerische Fernehen aufgezeichnet.<\/p><\/div>\n<p>Freyung. Fernsehen f\u00fcr die B\u00fcrger. Jeder darf sagen, was er denkt ohne einstudiert reden zu m\u00fcssen. Ein Erfolgsrezept, das sich seit 43 Jahren bew\u00e4hrt. Das war auch am Dienstagabend im Kurhaus der Fall.<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die B\u00fcrger aus Stadt und Landkreis zeigten sich bei der Aufzeichnung der Sendung &#8222;Jetzt red i&#8220; mit Moderator Tillmann Sch\u00f6berl alles andere als kamerascheu und brachten vor, was ihnen am Herzen lag. Auf die Antworten der Politiker oder Beh\u00f6rdenleiter m\u00fcssen sie noch bis zum Mittwoch, 13. M\u00e4rz, warten. Dann wird die Sendung von 20.15 bis 21 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.<\/p>\n<p>&#8222;Achtung! Jetzt geht\u2019s los \u2013 Applaus!&#8220;. Beim Fernsehen wird nichts dem Zufall \u00fcberlassen. Das erlebten 150 Zuschauer live bei der Aufzeichnung der beliebten B\u00fcrgersendung &#8222;Jetzt red i&#8220;, gleich zu Beginn. F\u00fcr mehr Besucher war kein Platz, denn f\u00fcr die vier Kameras, Kabeltr\u00e4ger, Regie und Tonleute mussten breite G\u00e4nge frei gehalten werden. &#8222;Der Regisseur braucht zum Auftakt einen sch\u00f6nen Beifall&#8220;, erkl\u00e4rte Moderator Tillmann Sch\u00f6berl. Auch die Blaskapelle Kreuzberg musste einige Lieder spielen, bis die Tontechniker zufrieden waren.<\/p>\n<div id=\"attachment_1050\" style=\"width: 628px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/2.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1050\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1050\" title=\"2\" src=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/2.jpg\" alt=\"\" width=\"618\" height=\"398\" srcset=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/2.jpg 618w, http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/2-300x193.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1050\" class=\"wp-caption-text\">Die Mitstreiter der Ilztalbahn stellten ihr Projekt vor.<\/p><\/div>\n<p>Meterweise Kabel verlegt Schon vor der Sendung drehte der gro\u00dfe, schlaksige Moderator eine Plauderrunde und begr\u00fc\u00dfte dabei auch Landrat Ludwig Lankl und B\u00fcrgermeister Dr. Olaf Heinrich. In lockerer, humorvoller Weise erl\u00e4uterte er in dem zum Fernsehstudio umfunktionierten Kursaal den Ablauf und wies auf einige Verhaltensregeln hin. Vor dem Kurhaus waren schon am Vortag mehrere gro\u00dfe Lastwagen aufgefahren, drinnen wurden meterweise Kabel verlegt. Die zahlreichen Scheinwerfer sorgten im Saal f\u00fcr glei\u00dfende Helligkeit und W\u00e4rme. Wie gesagt, beim Fernsehen ist alles detailliert geplant. So hatten sich Tillmann Sch\u00f6berl und die zust\u00e4ndigen Redakteure bereits im Vorfeld mit einigen Rednern getroffen und ihr Anliegen durchgesprochen.<\/p>\n<p>Eine Vielfalt von Themen hatten die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger eingereicht. Der Moderartor versprach zwar, &#8222;die Fu\u00dfballfans sitzen rechtzeitig zur zweiten Halbzeit des Champions-Spiel der Bayern vor dem Fernseher&#8220;, doch dann dauerte es fast zweieinhalb Stunden bis der letzte Redner sein Anliegen vorgebracht hatte. Den Auftakt machte Josef Manzenberger. Der Kreuzberger Landwirt sprach das leidige Thema der Ohrmarken bei Rindern an. &#8222;Sie brechen sehr leicht und wenn eine Marke verloren geht, kann es zum Abzug von F\u00f6rdergeldern kommen&#8220;, monierte er. Die L\u00f6sung w\u00e4re ein st\u00e4rkerer Dorn. Da ist aber der Tierschutz dagegen. &#8222;Da sollte man sich im Ministerium um einen Kompromiss bem\u00fchen&#8220;, forderte Manzenberger. Ebenso dringlich w\u00e4re die Anerkennung als Berggebiet. &#8222;Wir erf\u00fcllen die Kriterien, bek\u00e4men dann F\u00f6rdergelder und h\u00e4tten Planungssicherheit&#8220;, erl\u00e4uterte er. Seit Jahren h\u00f6rt man von den zust\u00e4ndigen Stellen &#8222;wir sind dran, doch passieren tut nichts&#8220;.<\/p>\n<p>Josef Wimmer, Schulleiter der Realschule, sprach das Thema grenz\u00fcberschreitende Partnerschaft mit tschechischen Schulen an. Das wird in Freyung und anderen Schulen mit sinnvollen Projekten sehr erfolgreich praktiziert, doch Wimmer f\u00fcrchtet um die Nachhaltigkeit. &#8222;Wir wollen die Kontakte pflegen, vertiefen und sie im Sinne der Euoparegion ausbauen&#8220;. Das ist auch von oben so gewollt. &#8222;Dann m\u00fcssen wir auch mit einem entsprechenden Budget ausgestattet werden&#8220;, forderte er vom Kultusministerium.<\/p>\n<div id=\"attachment_1051\" style=\"width: 628px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/3.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1051\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1051\" title=\"3\" src=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/3.jpg\" alt=\"\" width=\"618\" height=\"431\" srcset=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/3.jpg 618w, http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/3-300x209.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1051\" class=\"wp-caption-text\"> Humorig uns souver\u00e4n f\u00fchrte Tillmann Sch\u00f6berl durch die Sendung, die im Kursaal aufgenommen wurde. \u2005\u2212\u2002Fotos: Sch\u00f6rnich<\/p><\/div>\n<p>&#8222;Seit 2010 hat sich die Zahl der Unf\u00e4lle an der Einm\u00fcndung zur B 12 bei Ort verdreifacht&#8220;, machte Otto Christoph von der Feuerwehr Freyung deutlich. Die einfachste und billigste L\u00f6sung w\u00e4re ein Kreisverkehr. Die Fl\u00e4che ist da, doch das Stra\u00dfenbauamt h\u00e4lt an seiner Einstellung &#8222;an der Bundesstra\u00dfe kein Kreisverkehr&#8220;, fest. Was f\u00fcr ein Monster dann heraus kommt, kann man in Waldkirchen sehen. Das gleiche Problem hatte man bis vor 15 Jahren an der ehemaligen Sch\u00fctzenheimkreuzung. &#8222;Nur einen Kilometer weiter funktioniert es auf der B 12 mit Kreisel. Warum es in Ort nicht gehen soll, versteht der B\u00fcrger nicht mehr&#8220;.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Andreas Grzemba, Julian Scheuchenzuber und Unternehmer Josef Liebl stellten die Bedeutung des Technologie Campus in Freyung heraus. &#8222;Wir k\u00f6nnen uns hier behaupten und so Absolventen in der Region halten&#8220;, machte Scheuchenzuber deutlich. &#8222;Unsere St\u00e4rke sind die Leute von hier&#8220;, sagte Josef Liebl von der Firma SLE. Das muss man weiter unterst\u00fctzen. Prof. Dr. Andreas Grzemba wies auf die tolle Entwicklung des Campus hin. &#8222;Es ist sehr gut angelaufen&#8220;, sagte dazu B\u00fcrgermeister Heinrich. Der Campus k\u00f6nnte sich nach f\u00fcnf Jahren selbst finanzieren. Doch wenn man wie gew\u00fcnscht kleine und mittlere Unternehmen unterst\u00fctzen will, dann &#8222;brauchen wir eine Grundfinanzierung wie es auch die Fraunhofer Institute bekommen&#8220;. Es ist ohnehin ein Novum, dass die Kommune eine Hochschule finanziert. &#8222;Wenn man die Wissenschaft in der Region haben m\u00f6chte, brauchen wir auch in Zukunft eine Grundfinanzierung&#8220;, forderte Dr. Heinrich.<\/p>\n<p>Architekt Werner Pauli prangerte die Vergabeordnung f\u00fcr \u00f6ffentliche Bauten an. Sie benachteiligt eindeutig kleinere B\u00fcros. Wenn die Fragen nach Umsatz, Anzahl der PC und Arbeitspl\u00e4tze \u00fcber der Kreativit\u00e4t steht, dann &#8222;frage ich mich schon, wer denkt sich so etwas aus?&#8220;<\/p>\n<p>Das Innenministerium muss mehr Druck machen in Tschechien, forderte Lothar Dumm. Der Elternbeiratsvorsitzende der Realschule sprach das Drogenproblem an. &#8222;Die Toleranzgrenze bei Crystal ist ein Witz. Wir fordern vom zust\u00e4ndigen Minister null Toleranz&#8220;.<\/p>\n<p>Ottilie Fritsch prangerte an, das die AOK Bayern ein Medikament gegen Altersdiabetes nicht mehr bezahlt. &#8222;In ganz Deutschland gibt es kein Problem, nur in Bayern wehrt man sich dagegen&#8220;. Die Hintergr\u00fcnde kennt man nicht. Das will sie jetzt aber vom Vorstand der AOK wissen. Schlie\u00dflich gelte im ganzen Land die Therapiegleichheit.<\/p>\n<p>Vehement setzte sich Gerhard Albrecht von der Plattform Temelin f\u00fcr politischen Druck gegen den Ausbau des tschechischen Atomkraftwerkes ein. &#8222;Da werden Kompetenzen hin- und hergeschoben. Man hat den Eindruck, dass ist f\u00fcr unsere Politiker kein Thema&#8220;. Bei Anh\u00f6rungen lassen sich weder Landes- noch Bundespolitiker sehen. Um den Tschechen zu zeigen, das es auch anders geht, muss bei uns die Energiewende voran getrieben werden.<\/p>\n<p>In dieser Hinsicht sehen J\u00fcrgen Schano und Karl Schreiner erhebliche Probleme. &#8222;Wenn man heute neue Wasserkraftwerke bauen will, wird das von der Staatsregierung enorm erschwert&#8220;, kritisieren sie. Die Messlatte liegt so hoch, dass vor 17 Jahren der letzte Neubau erstellt wurde. Jetzt sieht ein Entwurf vor, dass in Bayern nur 60 Neubauten zugelassen werden. &#8222;Wir h\u00e4tten vor Ort alles, wollen die Energie hier erzeugen, brauchen keine Stromautobahnen, doch mit diesen b\u00fcrokratischen H\u00fcrden wird das nichts&#8220;. Die Redner forderten eine Regelung f\u00fcr Kleinkraftwerke. &#8222;Die muss zeitnah kommen, sonst wird es nichts mit der Energiewende&#8220;.<\/p>\n<p>Das Problem der Zusch\u00fcsse sprachen Walter Bauer von der Musikschule, Sebastian Gruber f\u00fcr den TV Freyung und Alois Seidl vom Kulturkreis an. Der TV muss den zugesagten Zuschuss des BLSV von 150 000 Euro f\u00fcr den Bau der FreYarena vorfinanzieren. Daf\u00fcr fallen 4000 Euro Zinsen pro Jahr an. Wann der Zuschuss kommt, steht in den Sternen. &#8222;Man muss mit vier bis sieben Jahren rechnen&#8220;, erkl\u00e4rte Gruber. Schuld ist das Staatsministerium f\u00fcr Unterricht und Kultus. Es fehlt die zeitliche Zusage. &#8222;Vielleicht geht das im Wahljahr schneller&#8220;, machte Sch\u00f6berl Mut. Alois Seidl bezeichnete es als Skandal, dass das Kultusministerium eine geringe, finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Kulturwochen Wolfsteiner Herbst seit Jahren ablehnt.<\/p>\n<p>Als Erfolgsmodell stellten die &#8222;Ilztalbahner&#8220; ihr Projekt vor. Doch der r\u00fchrige Verein blickt immer nach vorne. Ihre Vision w\u00e4re die Reaktivierung des Abschnittes Waldkirchen-Haidm\u00fchle. &#8222;Das w\u00e4re dann f\u00fcr die Donau-Moldau-Region die richtige Achse&#8220;, sind Helmut Streith und Prof. Thomas Schempf \u00fcberzeugt. Zur Unterst\u00fctzung k\u00f6nnte der Staat auch in unserer Region Verkehre bestellen, denn der Verein &#8222;kann nur das machen, was wirtschaftlich m\u00f6glich ist&#8220;. Ob die Vision war wird, kann nur die Politik beantworten.<\/p>\n<p>Nach der Sendung ist vor der Sendung. Jetzt sind die Fernsehleute gefragt. Aus 18 Beitr\u00e4gen und zweieinhalb Stunden Aufzeichnung muss eine Sendung von 45 Minuten geschnitten werden. Die Redakteure m\u00fcssen sich f\u00fcr sieben Beitr\u00e4ge entscheiden. Welche Redner es in die Sendung schaffen, welche Politker bei Andreas B\u00f6nte im Studio Rede und Antwort stehen, das erfahren wir am Mittwoch, 13. M\u00e4rz, ab 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2013.02.21 PNP Aufzeichnung der Sendung des BR im Kurhaus \u2212 45-Minuten-Beitrag wird am 13. M\u00e4rz ausgestrahlt &#8211; von Jens Sch\u00f6rnich Freyung. Fernsehen f\u00fcr die B\u00fcrger. Jeder darf sagen, was er denkt ohne einstudiert reden zu m\u00fcssen. 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