{"id":956,"date":"2012-04-15T13:44:25","date_gmt":"2012-04-15T11:44:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/?p=956"},"modified":"2013-01-15T13:55:17","modified_gmt":"2013-01-15T12:55:17","slug":"von-haidmuhle-aus-in-die-donau-moldau-region","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/2012\/04\/von-haidmuhle-aus-in-die-donau-moldau-region\/","title":{"rendered":"Von Haidm\u00fchle aus in die Donau-Moldau-Region"},"content":{"rendered":"<p><em>2012.04.14. PNP<\/em><\/p>\n<p>Bahnhof Nove Udoli idealer Ausgangspunkt \u2013 In die Goldene Stadt Prag geht\u2019s im Ein-Stunden-Takt \u2013 PNP mit einem Waldkirchner Trio auf Zugfahrt &#8211; von Otto Draxinger<\/p>\n<p><div id=\"attachment_958\" style=\"width: 628px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-11.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-958\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-958\" title=\"Bild 1\" src=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-11.jpg\" alt=\"\" width=\"618\" height=\"170\" srcset=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-11.jpg 618w, http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-11-300x82.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-958\" class=\"wp-caption-text\">Die tschechische Hauptstadt Prag: Die Metropole leuchtet im Licht der Abendsonne und macht ihrem &quot;goldenen&quot; Namen alle Ehre. \u2005\u2212\u2002Fotos: Otto Draxinger<\/p><\/div><br \/>\n<!--more--><br \/>\nHaidm\u00fchle\/Prag. Warum in weite Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah \u2212 das sagen sich seit Jahren ein paar gstandne Waldkirchner und gehen auf Reisen. Dabei nutzen sie auch eine M\u00f6glichkeit, die nahezu vor der Haust\u00fcr liegt und zu den Sch\u00f6nheiten der \u00f6stlichen Nachbarn f\u00fchrt. Im Ein-Stunden-Takt geht vom Bahnhof Nove Udoli nahe Haidm\u00fchle der Zug nach Krummau, Budweis und Prag. Wie leicht und sch\u00f6n es ist, die Donau-Moldau-Region zu erkunden, schildert PNP-Mitarbeiter Otto Draxinger \u2212 und vielleicht macht der Reisebericht ja auch Appetit zum Nachahmen. . .<\/p>\n<p>Eigentlich wollten wir schon um 9.17 Uhr abfahren, aber dann haben wir doch noch nicht so fr\u00fch aufstehen m\u00f6gen, so dass wir den Zug erst eine Stunde sp\u00e4ter bestiegen. Wir, das sind drei Waldkirchner im rentenf\u00e4higen Alter und schon seit Jahren gehen wir im Fr\u00fchjahr einige Tage &#8222;auf Rucksacktour&#8220;, um uns miteinander eine kultur- und geschichtstr\u00e4chtige Stadt unserer \u00f6stlichen Nachbarn anzuschauen. Krakau, Warschau oder Breslau standen da schon auf dem Besichtigungsprogramm und auch die Goldene Stadt Prag. Weil aber die tschechische Metropole kaum weiter als die Landeshauptstadt M\u00fcnchen von uns entfernt ist und Prag mit dem Zug nahezu von unserer Haust\u00fcre aus erreicht werden kann, haben wir uns wieder einmal f\u00fcr die tschechische Millionenstadt, deren historisches Zentrum seit 1992 zum UNESCO-Welterbe z\u00e4hlt, entschieden.<\/p>\n<div id=\"attachment_959\" style=\"width: 628px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-21.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-959\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-959\" title=\"Bild 2\" src=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-21.jpg\" alt=\"\" width=\"618\" height=\"381\" srcset=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-21.jpg 618w, http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-21-300x184.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-959\" class=\"wp-caption-text\">Die eher gem\u00e4chliche Fahrt wird zu jeder Jahreszeit von einer am Zugfenster vorbeiziehenden, oft noch ganz urspr\u00fcnglichen Landschaft entsch\u00e4digt.<\/p><\/div>\n<p>Also haben wir \u2212 gut ausgeschlafen \u2212 kurz nach 10 Uhr mit unserem Kleingep\u00e4ck bei Nove Udoli, unweit von Haidm\u00fchle, die Landesgrenze \u00fcberquert, um den dort schon auf uns wartenden Zug zu besteigen und schon kurz darauf gab auch die Schaffnerin p\u00fcnktlich um 10.17 Uhr das Signal zur Abfahrt. Von der freundlichen Zugbegleiterin konnten wir die Fahrtkarten kaufen und \u00fcber unsere Reiseroute noch ein wenig Rat einholen. Schon ab zwei Personen gibt es bei der tschechischen Bahn einen Gruppentarif. &#8222;Skupina&#8220; hei\u00dft er in der Landessprache unserer Nachbarn, wobei der erste Fahrgast voll, die zweite Person 60 Prozent und jede weitere die H\u00e4lfte des Fahrpreises bezahlen muss. Knapp zehn Euro hatte Dank dieser Erm\u00e4\u00dfigung ein jeder von uns f\u00fcr die einfache Fahrt zu entrichten, allerdings in tschechischen Kronen, denn Euro werden im Zug nicht angenommen.<\/p>\n<div id=\"attachment_960\" style=\"width: 628px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-3.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-960\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-960\" title=\"Bild 3\" src=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-3.jpg\" alt=\"\" width=\"618\" height=\"423\" srcset=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-3.jpg 618w, http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-3-300x205.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-960\" class=\"wp-caption-text\">Unproblematisch gestaltet sich der Ticketkauf in Nove Udoli im Zug \u2212 man muss halt f\u00fcr die nette Schaffnerin nur die notwendingen Kronen dabei haben.<\/p><\/div>\n<p>\u00dcbrigens: Gleich mehrere Wege f\u00fchren vom kleinen Grenzbahnhof Nove Udoli aus nach Prag. Da gibt es die westliche Variante \u00fcber Wallern und Pilsen oder die mittlere \u00fcber Prachatitz, Pisek und Pribram, f\u00fcr die wir uns bei der Hinfahrt entschieden haben \u2212 oder auch noch die \u00f6stliche Hauptstrecke \u00fcber Budweis.<\/p>\n<p>Einige Stunden muss man allerdings f\u00fcr die Fahrt aufbringen, daf\u00fcr entsch\u00e4digt den Genuss-Reisenden ein eher entspanntes und gem\u00e4chliches Dahingleiten vorbei an rotbem\u00fctzt gr\u00fc\u00dfenden Bahnhofsvorstehern in einer \u00fcberaus reizvollen und oft noch recht urspr\u00fcnglichen Landschaft.<\/p>\n<div id=\"attachment_961\" style=\"width: 628px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-4.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-961\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-961\" title=\"Bild 4\" src=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-4.jpg\" alt=\"\" width=\"618\" height=\"384\" srcset=\"http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-4.jpg 618w, http:\/\/www.derpassauer.de\/ILZTALBAHN\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Bild-4-300x186.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-961\" class=\"wp-caption-text\">  Alles einsteigen! Michael Liebl (v. r.) und Andreas Pietzsch am Grenzbahnhof Nove Udoli bei Haidm\u00fchle. Von dort f\u00e4hrt jede Stunde ein Zug in Richtung Prag.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir haben jedenfalls die Entschleunigung gerne angenommen und da unser direkter Anschlusszug in Protivin schon recht \u00fcberf\u00fcllt war, haben wir kurzerhand die dortige Bahnhofsrestauration aufgesucht und sind nach einer Brotzeit erst eine Stunde sp\u00e4ter mit dem n\u00e4chsten Zug weitergereist.<\/p>\n<p>Die im Zweiten Weltkrieg weitgehend von Zerst\u00f6rungen verschont gebliebene Stadt Prag ist wegen ihrer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Sehensw\u00fcrdigkeiten immer eine Reise wert. Wir haben uns wieder einmal mehr f\u00fcr die Au\u00dfenbezirke interessiert, f\u00fcr den Neuen J\u00fcdischen Friedhof, f\u00fcr das Denkmal an die Schlacht am Wei\u00dfen Berg, f\u00fcr das Technikmuseum und die Nationalgalerie, um nur einige Highlights zu nennen und nat\u00fcrlich darf ein Bummel durch die Altstadt, \u00fcber die Karlsbr\u00fccke und hinauf zum Hradschin, eine Kaffee-Sitzweil im Caf\u00e9 Slavia und die b\u00f6hmische K\u00fcche in einer typischen tschechischen Gastwirtschaft niemals fehlen.<\/p>\n<p>Auf der Hauptstrecke \u00fcber Budweis, die wegen laufender Streckenverbesserungen immer schneller wird, sind wir nach drei interessanten Tagen mit dem Zug im Ein-Stunden-Takt wieder nach Hause gefahren, ab dem Prager Hauptbahnhof direkt nach Nove Udoli, dem Grenzbahnhof.<\/p>\n<p>Das Trio ist sich sicher: &#8222;Wir werden diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Bahn-Reisem\u00f6glichkeit bestimmt wieder nutzen, vielleicht wieder nach Prag oder am Wochenende f\u00fcr eine Bahn-Wallfahrt zum Heiligen Berg nach Pribram oder auch zu vielen sch\u00f6nen Ausflugszielen im s\u00fcdb\u00f6hmischen Raum, entweder gleich morgens ab 9.17 Uhr oder aber auch einige Stunden sp\u00e4ter, der Ein-Stunden-Takt macht\u2019s m\u00f6glich. Die Abfahrt ist immer bequem nahezu vor der Haust\u00fcr!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2012.04.14. 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